REGION: Happy End für Marija Milunovic in Kitzbühel

Die aus der Schweiz nach Serbien ausgeschaffte 18-Jährige kann nun in Kitzbühel eine Lehre absolvieren.

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Der Fall von Marija Milunovic hatte in der Ostschweiz und in Liechtenstein lange für Schlagzeilen gesorgt. Wie «Blick am Abend» berichtete, hat die Geschichte um eine Aufenthaltsbewilligung doch noch ein Happy End gefunden. Jetzt hat das Fussballtalent eine Lehrstelle als Altenpflegerin in einem Altersheim im österreichischen Kitzbühel gefunden. Ihre Lehre beginnt sie im April. Marija Milunovics ehemaliger Fussballtrainer, Armin Kekic, ist froh darüber. Es habe sich gelohnt, dass sie nie aufgegeben hätten.

Die Odyssee der 18-jährigen Marija Milunovic hat also ein Ende. Zuerst hatte sie ihr Zuhause in Sargans verlassen müssen und später passierte das gleiche in Liechtenstein. Grund für die Ausschaffung der Serbin im Februar 2017 in ihr Heimatland war ein Fehler beim Gesuch um Aufenthaltsgenehmigung. Später erhielt sie ein Kurzaufenthaltervisum für Liechtenstein und wollte dort als Au-pair arbeiten. Doch die nötigen Papiere für den Antrag wurden nicht fristgerecht eingereicht. So musste sie auch Liechtenstein wieder verlassen. (wo)