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REGION: Erstaunlich ausgeglichen

2017 ist die Bevölkerungszahl im Werdenberg um gut ein Prozent gewachsen – und damit nur leicht stärker als im Vorjahr. Erstaunlich ausgeglichen ist die absolute Zunahme in den einzelnen Gemeinden.
Hanspeter Thurnherr

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Wie im Jahre 2015 legten auch im 2017 sämtliche Werdenberger Gemeinden an Einwohnern zu, nachdem im Vorjahr Grabs und Wartau an Einwohnern verloren hatten. Was dabei auffällt: alle sechs Gemeinden wuchsen im abgelaufenen Jahr um fast genau gleich viele Personen – ob gross wie Buchs oder klein wie Gams. Die Differenzen sind äusserst gering. Erstaunlich auch, dass Wartau in absoluten Zahlen sogar am Stärksten zulegte.

Im Verhältnis das höchste Wachstum erreichte diesmal Gams mit 2,15 Prozent, gefolgt von Wartau (+1,51 Prozent) und Sennwald (+1,41 Prozent). Einzig die Stadt Buchs schaffte die Ein-Prozent-Marke (+0,57 Prozent) nicht. Vorläufig vorbei scheinen die Zeiten von 2013 und 2014, als Buchs mit über zwei und drei Prozent zulegen konnte.

Ausländeranteil steigt langsamer

Im W&O-Gebiet fällt einzig Wildhaus-Alt St.Johann aus dem Rahmen. Nach einer Zunahme im Jahr 2016 auf den bisherigen Höchststand sank nun die Einwohnerzahl der fusionierten Gemeinde wieder auf den Stand des Jahres 2010. Alle sieben Gemeinden zusammengezählt erreichten das Wachstum mit 0,99 Prozent wie auch absolut mit einem Plus von 405 Personen den Vorjahreswert.

Die Zahl der ausländischen Einwohner stieg im Werdenberg erneut um gut 400 Personen, also ziemlich genau um soviel wie die Einwohnerzahl zunahm. Dass damit jeder Zuzüger ein Ausländer wäre, stimmt in der Realität aber nicht. Als Beweis können Sennwald und Sevelen dienen. In beiden Gemeinden stieg die Einwohnerzahl. Gleichzeitig ging der Ausländeranteil zurück. An beiden Orten wurde dabei eine «Schallmauer», die erst im vorangegangenen Jahr durchbrochen wurde, wieder nach unten durchschritten (Sennwald 29,95 Prozent, Sevelen 39,39 Prozent). Während in Sennwald die Zahl der Ausländer trotzdem noch leicht stieg, sank deren Zahl in Sevelen sogar. In dieses Muster passt auch Wildhaus-Alt St. Johann. Die Zahl der ausländischen Einwohner ging um 28 zurück, und damit stärker als die Einwohnerzahl. Der Ausländeranteil sank deshalb deutlich von 11,80 auf 10,83 Prozent.

Fortgesetzt hat sich der Trend, dass immer weniger Evangelische in der Region leben. Ihre Zahl sank in allen Gemeinden – mit einer Ausnahme: Gams. Zugenommen hat dagegen die Zahl der Katholiken. Einzig in Buchs und Wildhaus-Alt St.Johann sank ihre Zahl. Weiter stark steigend ist die Zahl von Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften und der Konfessionslosen.

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