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REGION: Ein Plädoyer für die Kreativität

An der HV der Elternvereinigung (EV) Kanti Sargans gab es eine Vorstellung von Magier und Illusionist Danini. Er motivierte Eltern zu mehr Mut und Kreativität.
Daniel Meier alias Danini vermittelte Eltern auf besondere Art und Weise wichtige Informationen rund um die Kreativität. (Bilder: Heidy Beyeler)

Daniel Meier alias Danini vermittelte Eltern auf besondere Art und Weise wichtige Informationen rund um die Kreativität. (Bilder: Heidy Beyeler)

Im Vorspann zur Hauptversammlung gab es vorerst Unterhaltung mit Tiefgang, gespickt mit psychologischen Intuitionen. Paolo Iob, Präsident der EV Kanti Sargans, eröffnete die HV mit Fragen, wie: «Ist Ihnen schon aufgefallen, dass wir Kreativität vielfach mit Farben, Kunst oder Chaos verbinden? Ist Kreativität eine Frage der Intelligenz?» Dazu zitierte er Albert Einstein: «Kreativität ist Intelligenz, die Spass hat.» Grundsätzliche Fragen also, die anschliessend von Danini während mehr als einer Stunde auf der Bühne in unterhaltsamer Art und Weise präsentiert bzw. beantwortet wurden.

Daniel Meier – alias Danini – stellt anhand seiner Karriere ein besonderes Beispiel dar. Als Bankangestellter war er in eine Geschäftswelt eingebunden, bei der es darum ging, wichtige Entscheidungen zu treffen. Demgegenüber stand der Drang zur Kreativität, zur Zauberei. Wie ist das vereinbar?

Potenzial schlummert häufig im Unbewussten

Es gebe verschiedene Situationen, in denen man Entscheidungen treffe. Einfache Entscheidungen ohne Tragweite – beispielsweise welche Socken man morgens anzieht. Der Entscheid, wen man im Unternehmen für eine Kaderstelle einstellt, kann hingegen von grosser Tragweite sein. Mit dieser Begründung zeigte der Illusionist auf, dass es Momente gibt, in denen die Krea- tivität sehr wohl Platz hat, in anderen Bereichen hingegen pragmatische Entscheide gefragt sind. Mit seiner Präsentation wies Danini darauf hin, dass das Bewusstsein nur einen kleinen Bruchteil des Erlebten aufnimmt; das Potenzial für Kreativität schlummere hingegen häufig im Unbewussten. Dessen sollten sich die Eltern bewusst werden, so die Interpretation. Was so viel heisst wie, loslassen um den Jugendlichen Raum zu geben – zur Entwicklung von Kreativität und Leistung.

So kann sich das Potenzial der jungen Generation nach ihren Fähigkeiten entwickeln. In der Quintessenz heisst das: Kreativität hat mit Intelligenz sehr wohl etwas zu tun, genauso wie pragmatische, sachbezogene Leistungsanforderungen. «Inspirationen sollen nicht kleingeredet werden, weil sie oft zu erfolgreichen Ideen und Projekten führen.»

Den statutarischen Teil der HV Elternvereinigung Kanti Sargans handelte Präsident Paolo Iob effizient ab. Grosse Anerkennung wurde den beiden Kantischülerinnen Nicole Grässli und Carina Guntli zu teil. Ihnen wurde der Anerkennungspreis 2017 übergeben. Die jungen Frauen beweisen ein hohes Mass an Sozialkompetenz und Eigenmotivation für zwei Mitschüler, denen sie eine grosse Stütze sind. Beide Preisträgerinnen haben zum Ziel das Medizinstudium zu absolvieren. Zudem wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Sandra Meli aus Heiligkreuz und Marianne Kok aus Amden, die sich in der Elternvereinigung Kanti Sargans nicht nur für ihre Kinder engagieren, sondern für alle Schüler, welche die Kantonsschule in Sargans besuchen. (bey)

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