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REGION: Ein Facelifting mit über 50

Bei der Erneuerung des Autobahnabschnitts zwischen Rheineck und St. Margrethen arbeiten täglich 120 Mitarbeiter zwischen 42 000 Autos.
Katharina Rutz
Die Baustelle zwischen Rheineck und St. Margrethen ist 8,3 Kilometer lang, hier der Blick von der Zollbrücke Rheineck–Gaissau in Fahrtrichtung St. Gallen. (Bild: Astra)

Die Baustelle zwischen Rheineck und St. Margrethen ist 8,3 Kilometer lang, hier der Blick von der Zollbrücke Rheineck–Gaissau in Fahrtrichtung St. Gallen. (Bild: Astra)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

Täglich fahren rund 42 000 Fahrzeuge auf der Autobahn zwischen Rheineck und St. Margrethen. Mittendrin arbeiten rund 120 Bauarbeiter an der Erneuerung dieses 50-jährigen Autobahnabschnittes. Machen sie zwei Schritte in die falsche Richtung, stehen sie schon auf der Fahrbahn, wo der Verkehr mit 80 Stundenkilometern vorbeirauscht.

Eine Baustelle, die sich über 8,3 Kilometer hinzieht, Brücken und Überführungen beinhaltet, und dazu teilweise grenzübergreifend ist, birgt aber noch weitere Herausforderungen als die Arbeitssicherheit. Beispielsweise müssen die Arbeitsschritte mit der Verkehrsführung koordiniert werden. Die Sanierung wird im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (Astra) von der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Rheintal durchgeführt.

Werdenberger Beteiligung an Grossbaustelle

Ein wichtiges Mitglied davon ist auch die Firma Toldo Strassen- und Tiefbau AG mit Sitz in Sevelen. Ronny Toldo beispielsweise ist einer der beiden Projektleiter der Arge Rheintal. «Selbstverständlich ist so eine Autobahnbaustelle für unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter etwas Besonderes», sagt Ronny Toldo. «Wir alle stecken viel Herzblut in die Umsetzung dieser enormen Herausforderung im Rheintal. Ein grosses Engagement von unseren Mitarbeitern ist gefragt, diesen gehört das Lob von uns Unternehmern. Es ist sicher keine alltägliche Arbeit, trotzdem sind wir Rheintaler in der Lage, diese anspruchsvolle Bauausführung in technischer wie zeitlicher Art umzusetzen», sagt er.

Das Projekt soll Ende 2018 abgeschlossen werden und kostet 190 Millionen Franken. Dieses Jahr bis November werden die Hauptbauarbeiten in Fahrtrichtung St. Gallen ausgeführt und nächstes Jahr von Januar bis November jene in Fahrtrichtung Chur. Mit den ersten Vorbereitungsarbeiten wurde bereits im Juni 2015 begonnen.

Der «Werdenberger & Obertoggenburger» konnte sich mit Dirk Stihl, Gesamtprojektleiter des Astra, und Stefan Schittenhelm, Chef-Bauführer Trassee von Toldo, auf der Baustelle vor Ort selber ein Bild machen. 3

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