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REGION: «Die Situation ist angespannt»

Die angekündigten Frostnächte drohen Schäden an Reb-, Obst- und Beerenkulturen anzurichten. ­Verschiedene Massnahmen versprechen eine Schadenminderung, sind aber aufwendig und teils teuer.
Thomas Schwizer
Am 28. April 2016 schützten Weinbauern in der Bündner Herrschaft ihre Reben mit Frostkerzen. (Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone, 28.4.2016)

Am 28. April 2016 schützten Weinbauern in der Bündner Herrschaft ihre Reben mit Frostkerzen. (Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone, 28.4.2016)

Thomas Schwizer

thomas.schwizer@wundo.ch

Wird es in den beiden Nächten auf heute Donnerstag und morgen Freitag minus 1 oder minus 5 Grad? Diese Frage versetzte über Ostern manche Verantwortliche von Rebbergen, Obst- und Beeren­plantagen in Unruhe. Sie ver­folgten fast stündlich die Pro- g­nosen. Denn jedes halbe Grad, das die Temperatur weiter unter null fällt, kann gleichbedeutend sein mit teils massiven Ernte­ausfällen oder mit Qualitätseinbussen.

Da die Vegetation, gleich wie im Vorjahr, zum Zeitpunkt der späten Frostnächte bereits weit fortgeschritten ist, kann die Kälte beträchtlichen Schaden an den Kulturen anrichten. Deshalb sagt Richard Hollenstein von der Fachstelle Obstbau des Landwirtschaftlichen Zentrums St. Gallen in Salez, stellvertretend für die betroffenen Branchen: «Die Situa­tion ist angespannt.»

Blüten und Knospen sind empfindlich

Im Obstbau stehen nach den prachtvollen Frühlingswochen zahlreiche Bäume in voller Blüte, und bei den Erdbeeren präsen­tieren sich viele Pflanzen prächtig. Und die Reben haben bereits Knospen gebildet, die auf Kälte sehr empfindlich sind. Deshalb gilt es, alles Mögliche für den Schutz der empfindsamen Pflanzen zu prüfen. Doch allen Massnahmen, welche die Fachleute auflisten, ist gemeinsam: Sie ­verursachen einen enormen Arbeitsaufwand und teilweise ­bedeutende Kosten. Und sie gewährleisten keinen 100-prozentigen Schutz.3

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