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REGION: Berufsbild der Hauswarte im Wandel

Der Fachverband der Hauswarte St. Gallen Appenzell Liechtenstein hielt seine 98. Hauptversammlung in Flums mit 100 Mitgliedern ab. Als Zukunftsthema wurde die Energiebewirtschaftung ins Zentrum gestellt.
Armin Koller aus Häggenschwil, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde, rechts Gerhard Potez, Verbandspräsident aus Eschen. (Bild: PD)

Armin Koller aus Häggenschwil, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde, rechts Gerhard Potez, Verbandspräsident aus Eschen. (Bild: PD)

Harmonische Klänge der Alphorngruppe Jöüri empfingen die am frühen Vormittag aus dem ganzen Verbandsgebiet eintreffenden Mitglieder und Gäste in der Mehrzweckhalle in Flums. Diese vermittelte den Eindruck einer kleinen Messe an Gebäude- und Umgebungs-und Unterhalts-Geräten verschiedener Anbieter aller Art, von Reinigungsmaschinen verschiedenster Kaliber, Staubsaugern, bis hin zu handlichen Werkzeugen. Nach der pünktlichen Eröffnung der Versammlung durch den Verbandspräsidenten Gerhard Potetz (Eschen), hiess Gemeindepräsident Christoph Gull die Versammelten im Tagungsort Flums herzlich willkommen. In einem Kurzreferat rührte er in überzeugender Weise die Werbetrommel für die touristischen, wirtschaftlichen und landschaftlichen Vorzüge von Flums, «eine Gemeinde mit hoher Wohn- und Lebensqualität».

Die Strukturen des Verbandes sind stabil

An den Beginn seines Jahresberichtes stellte der Präsident Friedrich Schillers Zitat: «Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit». Damit sprach er den Wandel des Berufsbildes der Hauswarte an, die mit immer mehr Technologien und Digitalisierungen und mit immer komplexerer Haustechnik konfrontiert wird. Umso grösseren Stellenwert hat die Aus- und ständige Weiterbildung in diesem Fachbereich. Hier zeigten sich, so der Präsident, vor allem die Vorteile einer Mitgliedschaft beim Verband, der auch interne Weiterbildung anbiete. In einer knappen Stunde waren die 18 statutarischen Traktanden ohne Wortmeldungen über die Bühne gegangen. Neu im Vorstand nehmen Robert Schneider, (Mosnang) und Werner Meier, (Hundwil) Einsitz. Zu Ehrenmitgliedern wurden Armin Koller, Kassier, (Häggenschwil), der nach 14 Jahren aus dem Vorstand zurücktrat, und Hans Fasolt (Flums). Letzterer wurde zugleich als langjähriger Obmann der Sektion See-Gaster-Sarganserland-Glarus verabschiedet. Als sein Nachfolger wurde an der kürzlichen Sektionsversammlung Claudio Weibel (Tscherlach)) gewählt. Hans Fasolt und seine Ehefrau Esther wurden zugleich für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Beitrag zu effizienter Energiebewirtschaftung

Der Präsident wies auf das interne und externe Weiterbildungsangebot hin und empfahl den Mitgliedern, diesen oder jenen Kurs zu besuchen, um sich für die im steten Wandel begriffenen Anforderungen an die Hauswarte à jour zu halten. Die nächste HV findet am 19. März 2019 in Buchs statt. Nach dem Geschäftlichen Teil und dem Referat «Auf dem Weg zur 2000 Watt-Gesellschaft war die Bahn frei für den geradezu professionellen hergerichteten Apéro riche.

«Die Hauswarte, die zum Teil grosse Gebäudekomplexe unterhalten müssen, können in ihrem Zuständigkeitsbereich viel zur effizienten Energiebewirtschaftung beitragen», sagte Philipp Egger, Geschäftsführer der Energieagentur St. Gallen, einleitend zu seinem Referat. Er stellte diese Institution, die unter anderem vom Kanton und den Gemeinden getragen wird, kurz vor. Egger sprach über die Ziele der «2000 Watt-Gesellschaft» und die Schwierigkeiten, den ehrgeizigen Fahrplan auch zu realisieren. Er sprach über den Ersatz von elektrischen und fossilen Heizungen durch Wärmepumpen, automatische Holzfeuerungen, thermische Solaranlagen, Ersatz von Elektroboilern, die Erstellung von Wärmeverteilsystemen in Gebäuden und die Betriebsoptimierungen mit einfachen Mitteln. Für die Hauswarte, die schliesslich nicht selber über neue Systeme verfügen können, gab der Referent praktische Tipps mit auf den Weg, wie man mit einfachen Kontroll- und Einstellungsmassnahmen vor allem auf dem Heizungssektor gezielt Energien sparen kann.

Der Fachverband der Hauswarte St. Gallen Appenzell Liechtenstein ist einer der zwölf Unterverbände des Schweizerischen Fachverbands der Hauswarte. Gegründet wurde er 1920 unter dem Namen «Ostschweizer Schul-und Abwartverband». Mittlerweile setzt er sich aus rund 600 aktiven Mitgliedern zusammen. (pd)

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