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Region baut auf Solidarität

Die Delegiertenversammlung der Region Sarganserland-Werdenberg (RSW) ging speditiv über die Bühne. 2015 bearbeitete die Wohn-, Arbeits- und Grenzregion diverse wichtige Themen.
Armando Bianco
Blicken in eine Zukunft mit vielen Herausforderungen: RSW-Präsident Rudolf Lippuner (links) und Geschäftsführer René Lenherr-Fend vor den zahlreichen Delegierten in Bad Ragaz. (Bild: Armando Bianco)

Blicken in eine Zukunft mit vielen Herausforderungen: RSW-Präsident Rudolf Lippuner (links) und Geschäftsführer René Lenherr-Fend vor den zahlreichen Delegierten in Bad Ragaz. (Bild: Armando Bianco)

BAD RAGAZ/REGION. Der ordentliche Teil der Delegiertenversammlung wurde gestern speditiv abgehalten, sämtliche Traktanden wurden von den Anwesenden diskussionslos abgesegnet. RSW-Präsident Rudolf Lippuner, Gemeindepräsident von Grabs, stand der Versammlung zum letzten Mal vor, er bleibt noch bis Ende 2016 im Amt. Wer ihn an der Spitze ablösen wird, steht noch nicht fest, der Verein konstituiert sich selbst. Lobende Worte für ihn und das RSW-Team gab es von RSW-Vize Bernhard Lenherr, Gemeindepräsident von Vilters-Wangs.

Nach der Versammlung fand eine Besichtigung der Firma Elesta GmbH statt, welche als charmante Gastgeberin des Anlasses fungierte. Das auf Relais und Sensoren spezialisierte Unternehmen entwickelte sich in den letzten Jahren derart stark, dass nun ein Erweiterungsbau geplant ist. Derzeit arbeiten 265 Angestellte für die Elesta, davon etwa 35 aus dem Werdenberg.

Masterplan und Asylsuchende

Im Jahresbericht 2015 blickt Rudolf Lippuner auf die wichtigsten Themen zurück. Die Organisation besteht seit 2009, unter der Prämisse «Gemeinsam mehr Gewicht haben» vertritt man über 75 000 Einwohnerinnen und Einwohner in 14 Sarganserländer und Werdenberger Gemeinden. Dabei fokussiert man sich auf Kerngeschäfte wie Raumplanung, Verkehr und weitere übergeordnete Themen. Stark beschäftigt hat 2015 der Zustrom von Asylsuchenden über die Ostgrenze, wobei die Gemeinden tagtäglich im Hintergrund wirken und versuchen, kurzfristig Aufenthaltsplätze zur Verfügung zu stellen. Vor allem in der ersten Phase beruhte die Unterbringung von ankommenden Personen auf Initiative und Solidarität unter den Gemeinden, so Rudolf Lippuner weiter.

Ein für den Grenzraum wertvolles Arbeitsinstrument wurde mit dem «Masterplan regionale Raumentwicklung» 2015 vervollständigt. Die Region Sarganserland-Werdenberg setzt sich damit dafür ein, dass bestehende und zukünftige Bauzonen nicht zu klein dimensioniert werden und somit Arbeitsplatzbedürfnisse und Bevölkerungsentwicklung nicht abbilden können. Von hoher Wichtigkeit sei auch das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Liechtenstein, wird im Jahresbericht weiter betont. Die Region kämpfte für die Weiterführung der bestehenden Grenzgängerbesteuerung und gegen drohende, grosse Steuerverluste. In einem Lebensraum mit überdurchschnittlich vielen Grenzgängern hätte sich das fatal ausgewirkt, heisst es dazu.

Verantwortung und Solidarität

Mit Blick nach vorne stehen auch künftig wichtige Weichenstellungen an, «für die es sich lohnt, gemeinsam Verantwortung zu nehmen und Solidarität zu leben», betont Rudolf Lippuner. Die im Herbst anstehenden kommunalen Wahlen gehören ebenfalls zu den wichtigen Ereignissen in der Region.

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