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REGION: 25 Tage früher dran

Der wohl wärmste Januar seit Messbeginn im Jahr 1864 hat Auswirkungen auf die Natur. So steht der Haselstrauch auch im Werdenberg bereits in voller Blüte.
Katharina Rutz
Wegen des milden Januars blüht der Haselstrauch bereits früher als normal. (Bild: Susanne Basler)

Wegen des milden Januars blüht der Haselstrauch bereits früher als normal. (Bild: Susanne Basler)

Katharina Rutz

katharina.rutz@wundo.ch

«Eis und Schnee im Januar, künden ein gesegnet’ Jahr», besagt eine Bauernregel. Wenn es so ist, könnte dieses Jahr alles andere als gesegnet werden. Denn der vergangene Januar war aussergewöhnlich mild.

«Regional stieg die Januartemperatur in eine extreme Rekordhöhe. Auch im landesweiten Mittel ist der mildeste Januar seit Messbeginn im Jahr 1864 zu erwarten», hält das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie in einer Medienmitteilung fest. «Insgesamt war der Januar im Norden fünf Grad zu warm und landesweit zu nass», weiss auch Felix Blumer von SRF Meteo. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die Flora und Fauna, allerdings nicht unbedingt nur negative.

Der Haselstrauch blüht teilweise bereits seit Anfang Januar. Dies ist sehr früh. Im Durchschnitt blühe der Hasel 25 Tage früher. Auch im Werdenberg steht der Hasel in voller Blüte. Dies wohl zum Leidwesen aller Allergiker.

Gut für Bienen und Hirsche

Die Bienen allerdings freuts. Die Haselpollen sind ihre erste Nahrungsquelle für die Brut. Zusammen mit den warmen Temperaturen von teilweise über zehn Grad können die Bienen emsig brüten, was die Imker auf starke Völker im Frühling hoffen lässt. Auch die Hirsche konnten den milden Januar nutzen, um ihre Reserven zu schonen oder gar aufzustocken. Die Wildtiere brauchen aber dennoch weiterhin Ruhe.

Hingegen weniger erfreut über die aktuelle Lage sind derzeit die Landwirte. Noch ruhen zwar die Obstbäume, ohne die nun beginnende Kälteperiode, hätte sich dies aber ändern können. 3

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