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REGION: 12,2 Millionen Franken Gewinn

Die W&O-Gemeinden erreichten bei ihren Rechnungsabschlüssen zwar 2016 nicht die Summe von 2015. Trotzdem glänzten sie gemäss kantonaler Finanzstatistik mehrheitlich mit höheren schwarzen Zahlen.
Hanspeter Thurnherr
Auch 2016 blieb bei den Gemeindekassieren am Jahresende viel Geld in der Kasse. (Bild: Archiv sgt)

Auch 2016 blieb bei den Gemeindekassieren am Jahresende viel Geld in der Kasse. (Bild: Archiv sgt)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Die sieben Politischen Gemeinden im W&O-Gebiet haben gemäss kantonaler Finanzstatistik im Jahr 2016 zusammengezählt Rechnungsüberschüsse von 12,2 Millionen Franken erzielt. Das ist rund 2 Millionen weniger als im 2015. Damals sorgte Sevelen mit einer Umlagerung von rund 5 Millionen ins Eigenkapital für die hohe Summe. Wird dies herausgerechnet, haben die W&O-Gemeinden nochmals zugelegt. Im Klartext: fünf der sieben Gemeinden stehen 2016 noch besser da als 2015. Die Spitze hält Sennwald mit 4,55 Mio. Franken, gefolgt von Grabs (3,55 Mio. Fr.), Sevelen (3,1 Mio. Fr.), Wartau (0,75 Mio. Fr.), Wildhaus-Alt St. Johann (0,54 Mio. Fr.) und Gams (0,38 Mio. Fr.). Einzig Buchs weist mit 0,65 Mio. Franken ein Defizit aus, das aber kleiner ausfällt als 2015. Im Vergleich mit jenem Jahr haben nur Sevelen (aus dem genannten Grund) und Wartau einen Gewinnrückgang verzeichnet.

Die Schulden schmelzen dahin

Die guten Rechnungsabschlüsse liessen die Schulden weiter zurückgehen. Dies zeigt sich deutlich und vergleichbar in der Verschuldung pro Einwohner. In Wartau (3698 Fr.), Buchs (1454 Fr.), Gams (895 Fr.) und Grabs (337 Fr.) sind die Schulden in den letzten Jahren praktisch stetig zurückgegangen, und dies bei tendenziell sinkenden Steuerfüssen. In den schuldenfreien Gemeinden Sevelen (–3879 Fr.), Sennwald (–1950 Fr.) und Wildhaus-Alt St. Johann (–997 Fr.) darf sich die Bevölkerung sogar über ein schönes Guthaben freuen.

Eine weitere Kennzahl, welche die finanzielle Situation der einzelnen Gemeinde beleuchtet, ist der Selbstfinanzierungsgrad in Prozenten im Fünfjahresdurchschnitt. Ein Wert über 100 Prozent bedeutet, dass Schulden abgebaut werden können. Unter 100 Prozent bedeutet eine Neuverschuldung. Die Stadt Buchs (35%) liegt als Einzige unter der magischen Zahl, Wartau mit 110 Prozent knapp darüber. Die weiteren Prozentzahlen: Gams 149, Grabs 190, Sennwald 210, Wildhaus-Alt St. Johann 244 und Sevelen 352. Dabei haben sich 2016 alle Gemeinden mit Ausnahme von Buchs verbessert.

Das bedeutet andererseits, dass Buchs viel investiert hat. Dies zeigt sich beim Investitionsanteil in Prozenten. Hier erreicht die Stadt 13,86 Prozent. Einen höheren Wert erreicht nur Sennwald mit 15,78 Prozent. Ein Wert von über 10 Prozent deutet auf eine mittlere Investitionstätigkeit hin. Knapp über dieser Grenze liegen Sevelen (10,42) und Wartau (10,90). Gams (6,82), Grabs (6,65) und Wildhaus-Alt St. Johann (6,70) haben somit 2016 verhältnismässig wenig investiert. Dieser Wert kann von Jahr zu Jahr relativ stark schwanken.

www.statistik.sg.ch/home/gemfin.html

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