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Regierung muss handeln

Kommentar

Wenigstens sind die Fronten nun geklärt. Die Bergbahnen Wildhaus sind mit dem Weg eines partnerschaftlichen «Fusionsprozesses auf Augenhöhe» zwischen ihnen und den Toggenburg Bergbahnen einverstanden (TBB). Verständlicherweise wollen sie trotzdem das Ausbauprojekt Wildhaus 2.0 rasch realisieren.

Die TBB dagegen lehnen den Fusionsprozess ab und beharren auf ihrem Übernahmeangebot. So können sie die Realisierung von Wildhaus 2.0 verhindern – wenn St. Gallen die Situation nicht rasch neu beurteilt. Es darf nicht sein, dass der Regierungsrat eine für das Toggenburg sehr wichtige Multi-Millionen-Investition verhindert, indem er den Kooperationswilligen Fördergelder verweigert – und so die Nichtwilligen stärkt. Umso mehr als der Bund (das Staatssekretariat für Wirtschaft) das Projekt in Wildhaus als positiv für die ganze Destination bewertet – und das Finanzierungsszenario dafür als realistisch und gesichert einstuft.

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