Reformierte ­Synode mit Vision und roter Null

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St. Gallen Die Synode, das Kirchenparlament der Evangelisch-re­formierten Kirche des Kantons St. Gallen, schaut am kommenden Montag, 4. Dezember, nach vorne. Einerseits befindet sie über das Budget 2018, anderseits über ein Visionspapier, das gemeinsame Ziele der St. Galler ­Kirche für die kommenden Jahre vorgibt.

«St. Galler Kirche 2025» lautet der Name des Visionspapiers, über das die Kirchenparlamentarierinnen und -parlamentarier im Saal des Kantonsrates befinden. Das Papier formuliert zu Themen wie Identität, Erneuerung, Leitung oder Offenheit Leitsätze und ­-ziele, die die Richtung der Evangelisch-reformierten Kirche für die kommenden Jahre vorgeben. So heisst etwa beim Thema Verantwortung der Leitsatz: «Wir orientieren uns an der reformierten Freiheit». Davon abgeleitet sind Leitziele wie das Versprechen, dass die Kirche Neues wage, das Freiheit verheisse oder wachsam sei in Bezug auf Veränderungen, welche die Freiheit einschränkten.

Beim Thema Erneuerung verpflichtet sich die Kirche der Gegenwart und Zukunft. Konkret soll das bedeuten, dass die Kantonalkirche die Gemeinden in Reformationsprozessen unterstützt oder dass die Gemeinden Freiräume schaffen, die Erneuerung ermöglichen. Das Visionspapier schliesst an die Jahre 2010 und 2015 an und ist der Schlusspunkt des Prozesses der vergangenen Jahre. (kid)