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Reformation in 150 Varianten

Kanton St. GallenRund 160 Seiten dick ist das kleine grün-weisse Büchlein. Wer den Jubiläums­führer «500 Jahre Reformation» aufschlägt, der findet darin Vorschauen zu Konzerten, Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und Vorträgen. In einem Register sind die Veranstaltungen nach Regionen geordnet. So sieht man auf den ersten Blick, wo im Kanton am meisten gefeiert wird: In der Stadt St. Gallen sind es zwölf Einträge, in Rapperswil-Jona acht und in Wildhaus-Alt St. Johann vier. Lohnen könnte sich aber auch ein Ausflug zu etwas weniger bekannten Schauplätzen der Reformation, etwa in Sennwald, Flawil oder Buchs.

«Das Reformationsjahr bietet die Möglichkeit, sich auf Neues einzulassen, Altes wiederzuent­decken und Begegnungen zu schaffen», sagte Martin Schmidt, Präsident des Kirchenrates der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen, am Donnerstag an der Eröffnungsmedienkonferenz. Am Sonntag, 5. November, startet das Jubiläum mit einer Eröffnungsfeier in der St. Galler Innenstadt. Es gibt ein Kinderprogramm sowie um 10 Uhr einen Festgottesdienst in der Kirche St. Laurenzen. Danach werden ­Reformationswürste, Suppe und Vadian-Bier serviert. Am Nachmittag folgen Führungen, Vorträge, Poetry Slam, Familiengottesdienst, Buchvorstellungen und vieles mehr. Auch die Museen haben mit speziellen Ausstellungen geöffnet.

Vom Zwinglimarkt bis zum Jazzkonzert

150 ähnliche und auch ganz an­dere Veranstaltungen werden während des kommenden Jahres folgen. Das Reformationsjubiläum ist der grösste Event, den die Reformierte Kirche des Kantons jemals organisiert hat. Daniel Schmid Holz, Geschäftsführer des Reformationsjubiläums, präsentierte seine persönlichen Highlights im Eventkalender. So erwähnte er etwa das Chorkonzert über Zwinglis Frau, ein Werk des Toggenburger Komponisten Peter Roth, das uraufgeführt wird und im November sowohl in Alt St. Johann als auch in Grabs zu hören ist. In Rapperswil-Jona wird es Führungen zu Schauplätzen der Reformation geben. Unbedingt besuchen soll man laut Schmid Holz eines der Konzerte des Jazzmusikers Michael Neff. «Jazz­musik und Bibellesen haben etwas gemeinsam. Beide haben eine Grundmelodie, die es immer neu zu interpretieren gilt», sagt er.

Nina Rudnicki

ostschweiz@tagblatt.ch

www.ref500-sg.ch

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