Rangers starten mit zwei Erfolgen in die neue Saison

UNIHOCKEY. Nach den vielen spielfreien Wochenenden und strengen Trainings in der Saisonvorbereitung durfte das Fanionteam des UHC Rangers Grabs-Werdenberg am Sonntag endlich zeigen, was man trainiert und eingeübt hat.

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Die Rangers-Verteidigung hält am Sonntag fast dicht. (Bild: Michael Vetsch)

Die Rangers-Verteidigung hält am Sonntag fast dicht. (Bild: Michael Vetsch)

UNIHOCKEY. Nach den vielen spielfreien Wochenenden und strengen Trainings in der Saisonvorbereitung durfte das Fanionteam des UHC Rangers Grabs-Werdenberg am Sonntag endlich zeigen, was man trainiert und eingeübt hat.

Klare Leistungssteigerung

Der Gegner des ersten Spiels, der UHC Schaan, vermochte die Grabser gleich von Beginn an ziemlich zum Erstaunen zu bringen. Schon nach wenigen Sekunden wussten die Liechtensteiner eine Unachtsamkeit der Grabser auszunützen und gingen in Front. Dieser frühe Weckruf musste der Favorit erst einmal verdauen. Kurz vor der Hälfte der Spielzeit konnten die Grabser durch ein Tor von Bruno Zindel ausgleichen – doch mehr lag noch nicht drin.

Um zwei Punkte zu holen, musste in der zweiten Hälfte eine Steigerung her. «Es kann nicht sein, dass wir uns dem langsamen Tempo anpassen und so wenig für das Spiel machen», sagte Captain Robert Gantenbein und forderte in der Pause «mehr Aggressivität in den Zweikämpfen und mehr Wille.» Diese Ansprache brachte die gewünschte Wirkung hervor und die Grabser fingen auch gleich nach der Pause mit dem Skoren an. Spätestens nach dem 4:1 durch Remo Tischhauser war dann auch klar, dass der Sieg im trockenen war. Der fünfte Treffer zum Schlussresultat von 5:1 war nur noch Zugabe.

Mini-Sieg gegen Disentis

In der zweiten Partie mussten die Rangers gegen das läuferisch starke Disentis ran. Tatsächlich gestaltete sich die Aufgabe schwieriger als noch zuvor gegen Schaan. Doch dieses Mal konnten die Grabser ihrerseits ein erstes Tor erzielen und mit dieser Führung in die Pause gehen. In der zweiten Hälfte waren die Grabser war bestrebt, den Vorsprung auszubauen, scheiterten aber immer wieder aufs neue an der Torumrandung oder am gegnerischen Torwart. Es blieb letztlich beim knappen 1:0. «Alles in allem war das heute eine gute Darbietung», so Gantenbein. «Doch die nächsten Gegner werden stärker sein», weiss der Captain. (mv)