Rangers drehen Spiel und siegen mit 5:4

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Trug zum Sieg zwei Tore bei: Remo Tischhauser. (Bild: Robert Kucera)

Trug zum Sieg zwei Tore bei: Remo Tischhauser. (Bild: Robert Kucera)

Unihockey Nachdem der UHC Rangers Grabs-Werdenberg in der letzten Runde den zwischenzeitlichen Leader aus Appenzell entthronen konnten, ging es am Sonntag darum, in Bronschhofen den ersten Auswärtssieg zu erlangen. Doch das erste Drittel missglückte den Grabsern. Nach einigen sehr ­ungenauen Abschlussversuchen landete der Gegner innert kurzer Zeit zwei Treffer. Bei beiden Toren wurde durch einen Fehler in der Mittelzone eine Überzahlsituation für das gegnerische Team generiert. In der Kabine fand Coach Tobias Frehner prompt die richtigen Worte: «Wie viele Abschlüsse hatten wir? Viele! Und wie viele davon sind aufs Tor gegangen? Wenige!» Er verlangte mehr Genauigkeit: «Wir müssen jetzt den Schalter umlegen und wieder positiv denken – dann treffen wir auch!»

Der Start des zweiten Drittels verlief nach Wunsch der Grabser. In Überzahl spielend verkürzte Markus Ledergerber auf 2:1. Bereits drei Minuten später konnte auch Rolf Rüegger mit einem persönlichen Treffer glänzen. Nach einer Freistossvariante konnte dieser den Ball an allen erstaunten Gesichtern vorbei in der nahen Torecke unterbringen. Als dann erneut drei Minuten später Remo Tischhauser mit seinem Tor für das neue Resultat von 2:3 sorgte, war die Partie neu lanciert. Von nun an war Grabs am Drücker. «Wir wussten, dass wir nun Gas geben mussten. Nach der erst­maligen Führung war es aber unser Game», analysiert Torschütze Tischhauser.

«Gegen schwächere Gegner muss man gewinnen»

Im Schlussdrittel wurde es allerdings noch einmal hektisch. Das Spiel verlief weitaus ruppiger und die Schieds­richter waren ziemlich gefordert. Glücklicherweise konnten aber die Gebrüder Tischhauser, Andreas und erneut Remo, für die Grabser zwei weitere Tore er­zielen. Somit konnte ein knapper, aber verdienter 5:4-Sieg für den UHC Rangers Grabs-Werdenberg über die Zeit und somit nach Hause gebracht werden. «Das war ein wichtiger Sieg. Denn gerade gegen schwächere Gegner muss man gewinnen. Auch am kommenden Wochenende wird es kein einfaches Spiel geben», schaut der zuversichtliche Frehner bereits in die Zukunft und schliesst das Spiel ab. (mv)