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RACKET-TROPHY: Nur der Einzelsieg hat gefehlt

Der aus den drei Rückschlagsportarten bestehende Anlass begeisterte von Mittwoch- bis Freitagabend die Teilnehmer. Drei verschiedene Mannschaft setzten sich in den einzelnen Disziplinen auf Rang eins, doch ein siegloses Team gewann die Trophy.
Robert Kucera
Mit Platz zwei im Squash sicherte sich «Die 68er Bewegung», im Bild Markus Feurer, den Gesamtsieg in der Racket-Trophy. (Bilder: Robert Kucera)

Mit Platz zwei im Squash sicherte sich «Die 68er Bewegung», im Bild Markus Feurer, den Gesamtsieg in der Racket-Trophy. (Bilder: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Das Team «Die 68er Bewegung», das aus dem Grabser ­Markus Feurer und dem Gamser Thomas Rehmann besteht, hat sich an der erstmals ausgetragenen Racket-Trophy als beste Mannschaft ­erwiesen. Mit grossem Vorsprung setzte sich das Duo gegen die Konkurrenz durch. «Die 68er Bewegung» vermochte in jeder Disziplin Akzente zu setzen und kämpfte um Rang eins mit. Am Mittwochabend erreichte das Team im Beachtennis Platz zwei, tags darauf im Speed-Badminton Rang drei und zum Abschluss am Freitagabend resultierte im Squash wiederum Platz zwei.

«Grundsätzlich ist das gut», kommentiert Rehmann die einzelnen Ergebnisse. «Aber der Sieg hat gefehlt.» Feurer ergänzt, dass er gerne den kompletten Medaillensatz bei den einzelnen Disziplinen gewonnen hätte. Im Squash war man nahe dran, unterlag aber dem nachmaligen Sieger knapp in drei Sätzen. «Darüber ärgern wir uns nicht – aber es wäre das Tüpfchen auf dem i gewesen», so Rehmann. «Wir haben in allen drei Turnieren keine Chance gehabt», windet Feurer den Siegern ein Kränzchen. «Es gibt andere, die einfach besser sind.» Die Stärke des Teams liegt folglich in der Ausgeglichenheit, den polysportiven Fähigkeiten, «und es braucht auch viel Ballgefühl», so Rehmann. Dieses hat das Siegerduo vom Volleyball.

Churer Duo war um eine Klasse besser

Die Rekordbeteiligung von 16 Zweier-Mannschaften gab es gleich zu Turnierbeginn in der Sparte Beachtennis. In der Qualifikation zu den Viertelfinalspielen ereignete sich Aussergewöhnliches: Sämtliche Zweitplatzierte nach den Gruppenspielen scheiterten an den Gruppendritten. Doch danach ging es nach der Papierform weiter, in den Halbfinals sah man die vier Gruppenbesten in Aktion. «Beachtennis Chur» hatte hier sein härtestes Spiel des Abends. Das Grabser Team «Straw Hat», hinter dem sich das NLA-Squash-Duo Luca und Yannick Wilhelmi verbirgt, führte zwischenzeitlich 11:7 und hielt bis zum Spielstand von 19:19 das Spiel offen. «Doch dann habe ich endlich meine Aufschläge durchgebracht», sagt der Churer Patrick Wittwer. Seine Aufschlagpunkte, gepaart mit dem immer fehlerreicheren Spiel der Wilhelmis, führte zum letztlich hohen 30:20. Auch im Final war «Beachtennis Chur» eine Klasse besser und gab der Mannschaft «Die 68er Bewegung» das Nachsehen. «Wir haben schon gedacht, dass wir um den Turniersieg mitspielen können», so Wittwer. «Aber als wir gesehen haben, was für andere Athleten mitmachen, kam der Sieg schon eher überraschend.» Die Sieger gaben weiter zu Protokoll, dass der Erfolg keine Selbstverständlichkeit war, auch wenn man aus dieser Sportart komme. Beide sind zufrieden und glücklich über den Sieg, da die Konkurrenz stark war. Als Stärken bezeichnet Tanja Duff das Zusammenspiel und «dass wir gut in Lücken hinein spielen können. Da hatten wir den Vorteil gegenüber denen, die erstmals Beachtennis spielen.»

Bei Wilhelmis stand der Spass im Vordergrund

Für die ersten Turniersieger war die Racket-Trophy aber bereits beendet, Duff und Wittwer meldeten sich nur für Beachtennis an. Wie wenn es eine Regel wäre, setzte sich dies auch am zweiten Turniertag fort. Doch die Erstplatzierten im Speed-Badminton, Luca und Yannick Wilhelmi aus Grabs, mussten das Turnier aus reglementarischen Gründen verlassen, da sie in ihrer Paradedisziplin Squash nicht starten durften.

Ihr Können demonstrierten die Wilhelmis dafür im Speed-Badminton und gewannen das Turnier überlegen. In fünf der sechs Partien liess man den Gegnern nicht den Hauch einer Chance. «Wir haben gewusst, dass wir in der Favoritenrolle sind, weil wir vom Squash viel mitnehmen können», sagt Luca Wilhelmi. «Aber der Spass stand im Vordergrund.» Einmal übertrieben es die Squash-Cracks mit dem Plauschgedanken. «Es ist knapp geworden, weil wir Blödsinn gemacht haben. Wir gingen zu viel Risiko ein, die Folge waren Fehler.» Mit seiner Leistung und jener des jüngeren Bruders ist Luca zufrieden. «Wir haben unser Ziel erreicht, haben Spass gehabt und mal andere Sportarten kennen gelernt. Die Abwechslung tat gut. So kriegt man den Kopf mal frei, und dann kann man sich wieder auf die eigene Sportart konzentrieren.» Dass die Einzelsportler für einmal als Doppel in einem Spielfeld zu funktionieren hatten, war für Luca Wilhelmi kein Problem. «Wir kennen uns sehr gut und wir verstehen uns. So muss man nicht viel sagen, es läuft einfach», nennt er einen Mitgrund für die Ränge drei (Beachtennis) und eins (Speed-Badminton): Das Bruderpaar ist ein sehr gut eingespieltes Team.

«Boyker» dreht nach 1:6 noch den Entscheidungssatz

Im Squash balgten sich nun jene Teams um den Gesamtsieg, die hier spielberechtigt waren. Im Fernduell «Die 68er Bewegung» gegen «Ohne Olaf» fiel die Entscheidung früh. Letzteren blieb nur Platz zwei in ihrer Gruppe und verpassten die Halbfinals. «Die 68er Bewegung stürmte bis in den Final vor – der Einzelsieg ging aber an «Boyker». Das Team mit den Speed-Badminton-Spielern Claudine Boyer aus Luzern und Martin Schenker aus Chur musste in den Finalspielen aber zweimal in den Entscheidungssatz. Im Final unterlag Boyer Markus Feurer klar mit 2:11, fast ebenso deutlich glich Schenker das Geschehen im zweiten Satz mit einem 11:4 über Thomas Rehmann aus. Im dritten Satz erfolgt bei Satzmitte ein fliegender Wechsel. Boyer unterlag zwar Rehmann mit 1:6, doch ihr Spielpartner drehte die Partie noch. «Da wir als Mixed-Team gegen Herren-Teams antreten, haben wir im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass wir ganz vorne mitspielen», äussert sich Schenker nach dem Sieg. «Das 1:6 war eine rechte Hypothek, zumal der Satz nur bis elf Punkte geht. «Doch ich habe einfach Punkt für Punkt gespielt», erklärt er seine Taktik.

Resultate

Beachtennis: Halbfinals: Beachtennis Chur – Straw Hat 30:20. Die 68er Bewegung – Miguel & Maguel 30:18. – Spiel um Platz 3: Straw Hat – Miguel & Maguel 31:27. – Final: Beach- tennis Chur – Die 68er Bewegung 31:20.

Speed-Badminton: Halbfinals: Straw Hat – Zwei S 22:7. Die 68er Bewegung – Ohne Olaf 12:22. – Spiel um Platz 3: Zwei S – Die 68er Bewegung 14:22. – Final: Straw Hat – Ohne Olaf 2:0 Sätze (16:9, 16:7).

Squash: Halbfinals: Boyker – Bogro’ss 2:1 (8:11, 11:9, 11:8). Friday Girls – Die 68er Bewegung 0:2 (6:11, 3:11). – Spiel um Platz 3: Bogro’ss – Friday Girls 2:0 – Final: Boyker – Die 68er Bewegung 2:1 (2:11, 11:4, 11:8).

Gesamt: 1. Die 68er Bewegung 60. 2. Ohne Olaf 49. 3. Straw Hat 44. 4. Bogro’ss 42. 5. Die altä Turner 42. 6. Boyker 36. 7. Miguel & Maguel 30. 8. Friday Girls 29. 9. STV Salez- Haag 28. 10. Beachtennis Chur 26. 11. Zwei S 24. 12. Rheintal-Speeders 22. 13. M&M 20. 14. Oelke’s 8. 15. PaMe und Sandflöhe 4.

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