RACKET-TROPHY: Drei auf einen Streich

Sportliche Langeweile ist in Grabs ein Fremdwort. Das Dorf ist mittlerweile bekannt dafür, spezielle Events zu organisieren. So auch vom 16. bis 18. August, wenn es gilt, das Können in drei Rückschlagsportarten unter Beweis zu stellen.

Robert Kucera
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Das OK mit Rolf Eggenberger (Beachsportverein Grabs), Pascal Schneider (Squashclub Grabs), Katja Grossniklaus (Sportkoordination Grabs) sowie Anja Grässli und Emanuel Meier von den Rheintal Speeders (von links) sind bereit für die Herausforderung Racket-Trophy. (Bild: Robert Kucera)

Das OK mit Rolf Eggenberger (Beachsportverein Grabs), Pascal Schneider (Squashclub Grabs), Katja Grossniklaus (Sportkoordination Grabs) sowie Anja Grässli und Emanuel Meier von den Rheintal Speeders (von links) sind bereit für die Herausforderung Racket-Trophy. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Der Beachsportverein Grabs, die Rheintal Speeders sowie der Squashclub Grabs schliessen sich diesen Sommer zusammen, um einen speziellen Event auf die Beine zu stellen. Wie schon der Name sagt, dreht sich bei der Racket-Trophy alles um Schläger. In drei Rückschlagsportarten werden an drei verschiedenen Abenden Turniere durchgeführt.

Der Input an die Adresse der Sportkoordinatorin der Gemeinde Grabs, Katja Grossniklaus, kam von Pascal Schlegel vom Squashclub Grabs. Der Verein wollte ein Grümpelturnier veranstalten, «um uns in der Gemeinde mehr zu präsentieren und an Anlässen der Gemeinde teilzunehmen. So dass man den Club auch in Grabs kennt und nicht nur in der Squashszene.»

40 Zweierteams dürfen mitmachen

Aus dem Input wurde schliesslich ein Turnier, bei welchem die Teilnehmer ihre Fertigkeiten neben Squash auch im Beachtennis und Speed-Badminton unter Beweis stellen können. «Für das erste Jahr ist es schwierig, alleine zu sein. Mit zwei weiteren Sportarten ist es spezieller», äussert sich Schneider, der darauf hofft, dass mit drei angebotenen sportlichen Disziplinen das Interesse entsprechend grösser ist. Darauf hofft auch Grossniklaus: «Unser Ziel ist, die Zahl von 40 Teams zu erreichen.» Mehr Anmeldungen könne man gemäss OK gar nicht annehmen. Zum einen wegen dem Spielplan und dem Modus, andererseits möchte man den Teilnehmern die Bettruhe nicht verwehren. Die Racket-Trophy ist schliesslich kein Mitternachtsturnier.

Dem Reglement entnimmt man, dass lizenzierte Spieler der Sportarten Squash und Speed-Badminton an ihren eigenen Turnieren nicht teilnehmen dürfen, aber sehr wohl an den anderen beiden. Ausgenommen sind die Beachsportler, für die Beach– tennis ebenso Neuland ist wie für alle anderen. Wie Rolf Eggenberger vom Beachsportverein Grabs sagt, habe man Beachvolleyball nicht anbieten können, weil die Sportart auch nach einem Crashkurs sehr schwer zu spielen ist. Diese Massnahmen unterliegen dem Motto der Trophy: «Spass und Fun stehen im Vordergrund», so Grossniklaus. Es ist ein Plauschturnier für jedermann. Man spielt zu zweit in einem Team, das Geschlecht ist dabei egal.

Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten

«Das Besondere am Turnier ist, dass man drei neue, unbekannte Sportarten kennen lernen darf und dass es abends stattfindet», meint Emanuel Meier von den Rheintal Speeders und lässt nicht unerwähnt, dass Rackets, Bälle und Shuttles zur Verfügung gestellt werden. «Speziell ist, dass es drei Racketsportarten sind und nicht nur drei Ballsportarten», hebt Eggenberger hervor. «Die drei Racketsportarten sind unterschiedlich, weisen aber dennoch Gemeinsamkeiten auf.» Ob man bloss eine oder gar keine dieser Sportarten beherrscht, spielt für die Teilnahme keine Rolle. «Der Plauschfaktor ist das Wichtigste», so Schneider.

Ob es eine Fortsetzung gibt, vermag Katja Grossniklaus noch nicht zu sagen. Hier wartet sie die Feedbacks ihrer Kollegen aus dem OK und jene der Teilnehmer ab. Anmelden kann man sich noch bis 2. August auf der Homepage der Gemeinde Grabs unter der Rubrik «Freizeit, Kultur», wo sich auch das Reglement der Racket-Trophy befindet.