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QUARTEN: Sarganserland statt Sargans

Die TCS-Regionalgruppe Sargans-Werdenberg- Fürstentum Liechtenstein hat ihren Namen angepasst.
TCS-Regionalpräsident Hansueli Litscher aus Buchs. (Bild: Leo Coray)

TCS-Regionalpräsident Hansueli Litscher aus Buchs. (Bild: Leo Coray)

Wie Präsident Hansueli Litscher (Buchs) an der 86. Hauptversammlung der TCS-Regionalgruppe Sargans-Werdenberg-Fürstentum Liechtenstein in Quarten vor 150 Mitgliedern und Gästen sagte, ging die Namensänderung auf einen Antrag der Talgemeinschaft Sarganserland-Walensee (TSW) zurück. TSW-Ehrenpräsident Guido Städler (Walenstadt) erläuterte an der Versammlung, dass im Jahr 2003 bei der Neuorganisation der Wahlkreise im Kanton St. Gallen der ehemalige Bezirk Sargans in Wahlkreis Sarganserland umbenannt wurde.

Da der Regionalgruppenvorstand keine Einwände gegen eine Anpassung des Vereinsnamens an die St. Galler Kantonsverfassung hatte, wurde den Mitgliedern eine entsprechende Statutenänderung vorgelegt. Sie wurde an der Hauptversammlung ohne Gegenstimmen gutgeheissen. Somit nennt sich der regionale Mobilitätsverband künftig TCS-Regionalgruppe Sarganserland-Werdenberg-Fürstentum Liechtenstein.

Ein Aufruf zu besserer Zusammenarbeit

Im Jahresbericht kritisierte Präsident Litscher die Tendenz, den motorisierten Individualverkehr immer mehr mit Einschränkungen und Verboten zu behindern und gar von der Strasse zu verdrängen. In einem Land mit wachsender Bevölkerung nehme logischerweise auch die Mobilität zu. «Es wird eng auf unseren Strassen, Schienen, Velo- und Gehwegen», betonte er. Die dabei entstehenden Probleme könnten aber nur gemeinsam gelöst werden, so sein Aufruf an alle Beteiligten zu besserer Zusammenarbeit.

Wie Litscher weiter sagte, lag das Schwergewicht der TCS-Regionalgruppe im vergangenen Jahr auf Verkehrssicherheit und Unfallverhütung, vorab bei Kindern und Jugendlichen. So wurden auf der TCS-Verkehrsschulungsanlage Trübbach 1040 Viertklässler aus 59 Klassen von Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei ausgebildet. Ferner wurden die Radfahrerprüfungen von 628 Sechstklässlern in acht Ortschaften, zwei Jugendfahrlager im Tessin mit acht Teilnehmenden aus der Region, die Aktion «Schulbeginn», die Beleuchtungskontrollen mit der Polizei und der Kurs «Neues im Strassenverkehr» finanziell und personell unterstützt. Für Verkehrssicherheit und Unfallverhütung gab die TCS-Regionalgruppe 2017 total 11400 Franken oder über ein Viertel des Aufwands aus. An Kursen und gesellschaftlichen Anlässen nahmen rund 600 Erwachsene teil

Über 11000 Mitglieder in der Region

Laut Präsident Litscher gehören der TCS-Regionalgruppe Sarganserland-Werdenberg Liechtenstein 11352 Mitglieder an, 27 weniger als im Vorjahr. Den Rückgang führte er auf das aggressive Vorgehen von Autoversicherungen zurück, die mit eigenen, allerdings oft eingeschränkten Pannendiensten den TCS konkurrenzieren. Im Gegensatz zum TCS gäben die Versicherer aber nichts aus für Jugendausbildung, Verkehrssicherheit und Unfallverhütung, sondern wollten nur Policen verkaufen.

Die Erfolgsrechnung 2017 schloss bei einem Umsatz von 42900 Franken mit einem Mehrertrag von 65 Franken ab. Das Budget 2018 sieht bei einem Aufwand von 49300 Franken Mehrausgaben von 7800 Franken vor. Für Unfallverhütung und Verkehrssicherheit sind 10500 Franken eingeplant. Für Mitglieder und Jugendliche organisiert der TCS sechs Anlässe und Kurse zum Thema Verkehrssicherheit und fünf gesellschaftliche Veranstaltungen. (lco)

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