Pro Natura will wirkungsvolle Raumplanung

ST. GALLEN. Pro Natura St. Gallen-Appenzell empfiehlt am 15. November ein Nein zur Änderung des kantonalen Baugesetzes, die gemäss Mitteilung der «ungebremsten Zersiedlung Tür und Tor öffnen würde».

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ST. GALLEN. Pro Natura St. Gallen-Appenzell empfiehlt am 15. November ein Nein zur Änderung des kantonalen Baugesetzes, die gemäss Mitteilung der «ungebremsten Zersiedlung Tür und Tor öffnen würde».

Während der Regierungsrat von einem mittleren Bevölkerungswachstum ausgeht und in den nächsten Jahren mit einem Bedarf von rund 137 Hektaren neuem Siedlungsgebiet rechnet, möchte die Mehrheit des Kantonsrats bereits in einer ersten Etappe eine Erweiterung von 230 Hektaren festschreiben. Der Kantonsrat lege diesem Maximalszenario ein «nicht realistisches Bevölkerungswachstum» zugrunde, heisst es in der Mitteilung weiter.

Da der Richtplan regelmässig überarbeitet werde, könne das Siedlungsgebiet laufend angepasst werden. Dies ist der Grund dafür, dass die Regierung ein moderates Wachstumsszenario gewählt hat. Sei die Baugebietsfläche einmal zu gross ausgeschieden, könne diese kaum mehr verkleinert werden. (red.)

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