«Pride» als besonderer Film

WERDENBERG. Mit «Pride» von Matthew Warchus zeigt das Kiwi-Kino Werdenberg einen witzigen und liebenswerten Film über Solidarität und Empathie. Es geht hier um den Streik der englischen Minenarbeiter, als im Sommer 1984 die «eiserne Lady» Margaret Thatcher noch an der Macht war.

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Der besondere Film: «Pride» über Empathie und Solidarität. (Bild: pd)

Der besondere Film: «Pride» über Empathie und Solidarität. (Bild: pd)

WERDENBERG. Mit «Pride» von Matthew Warchus zeigt das Kiwi-Kino Werdenberg einen witzigen und liebenswerten Film über Solidarität und Empathie. Es geht hier um den Streik der englischen Minenarbeiter, als im Sommer 1984 die «eiserne Lady» Margaret Thatcher noch an der Macht war. Dabei möchte eine Gruppe Aktivisten der Gay-Parade in London diese Bergwerkarbeiter unterstützen und auch Geld sammeln. Dies ist jedoch der Minengewerkschaft (Union of Mineworkers) peinlich, und diese schämt sich, die Unterstützung anzunehmen. Doch die Aktivisten lassen nicht einfach locker, und sie entscheiden sich, die Union zu ignorieren. Sie gehen direkt auf die Minenarbeiter zu und machen sich in einem Bus auf den Weg in ein abgelegenes Minendorf. Dort wollen sie die Spende persönlich den Arbeiterfamilien überbringen. Der Film beruht auf Tatsachen. «Pride» ist am Samstag, 10., und Sonntag, 11. Januar (je 17 Uhr), sowie am Mittwoch, 14. Januar (20 Uhr), zu sehen. (pd)