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Pornobilder von Kindern angeschaut

Vaduz Weil sich ein Mann im Internet Bilder von Minderjährigen in pornografischen Darstellungen herunterlud, muss er eine Geldstrafe von 1000 Franken bezahlen. Von einer Freiheitsstrafe hat der Richter abgesehen.

Regelmässig führt die Landespolizei ein Internetmonitoring durch – so auch im April dieses Jahres. Dabei ging der Polizei ein Mann aus Österreich ins Netz, der sich bei seiner damaligen Freundin in Liechtenstein aufgehalten hatte. Ihr konnte die IP-Adresse, von welcher aus das verbotene Material heruntergeladen worden ist, zugeordnet werden. Die Konsequenz: eine Hausdurchsuchung – mit Erfolg für die Polizei: Insgesamt fanden die Beamten auf dem Computer des Angeklagten 1500 Daten von strafrechtlicher Relevanz – davon auch Material mit ­Jugendlichen unter 14 Jahren bei sexuellen Handlungen. «Wir müssen die Nachfrage nach solchem Material austrocknen, damit dem Angebot der Nährboden fehlt», sagte der Richter. Entsprechend müsse er ein spürbares Zeichen setzen. Der Richter hat eine Geldstrafe in der Höhe von 2000 Franken verhängt. 1000 Franken muss er zahlen, weitere 1000 Franken hat der Richter auf eine dreijährige Probezeit angelegt. Von einer Haftstrafe – der oberste Strafrahmen für dieses Vergehen liegt bei einem halben Jahr – hat der Richter unter Berücksichtigung der psychischen Verfassung des 31-jährigen Angeklagten abgesehen. Dieser zeigte sich vollumfänglich geständig. (bfs)

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