POLYSPORTIVES: Neue Variationen von altbekannten Sportarten

Der Turnverein Buchs führt 2017 nach zwei Jahren Unterbruch wieder sein Spielturnier durch. Das Datum ist neu, ebenso zwei von drei Disziplinen. Was sich nicht geändert hat, ist der Spassfaktor beim Ausprobieren von neuen Sportarten.

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Zielgenauigkeit und wache Reflexe braucht es beim Bodenaufvölkerball. (Bild: Robert Kucera)

Zielgenauigkeit und wache Reflexe braucht es beim Bodenaufvölkerball. (Bild: Robert Kucera)

Zum achten Mal insgesamt führt der TV Buchs sein polysportives Spielturnier durch. Am Freitagabend, 29. September, ab 19 Uhr, messen sich die teilnehmenden Mannschaften in den Disziplinen Bubblesoccer, Unihockey sowie Bodenaufvölkerball. Nach einem zweijährigen Unterbruch, einer Art schöpferischen Pause, erfolgt die Fortsetzung des beliebten Sportanlasses, der aber einen mächtigen Gegner hatte: Die Fasnacht. Nun findet das Spielturnier Anfang Herbst statt.

Das neue Datum behagt den Stammgästen, die sich bereits auf die Fortsetzung freuen und dankbar über die Chance sind, dass man neue Sportarten respektive Variationen von altbekannten Sportarten ausprobieren darf. Dies ist auch der Sinn des polysportiven Spielturniers, wie der OK-Präsident Pascal Takacs mitteilt: «Es soll ein Mix aus Sportarten sein, die man nicht so einfach ausüben kann.» Der Turnverein hat es sich schliesslich auf die Fahne geschrieben, ein vielfältiges Jahresangebot anzubieten. Doch statt, wie bei einer Turnunterhaltung, nur Zuschauer zu sein, kann nun die breite Öffentlichkeit selber mitmachen. Die Botschaft ist klar: Körperliche Betätigung und neue Kontakte knüpfen. Teilnahmeberechtigt sind alle ab 16 Jahren, die Teams sollen aus mindestens sechs Personen bestehen.

Um dem Anspruch, immer was Neues anzubieten, gerecht zu werden, hat sich der TV Buchs was besonderes einfallen lassen. Mit dem Bodenaufvölkerball wird eine Variante des bekannten Völkerballs gespielt. Die grosse Attraktion des Turniers ist aber Bubblesoccer. «Von einer Kugel umhüllt, bietet es ein ganz anderes Erlebnis als Fussball», erklärt Takacs die Aussergewöhnlichkeit dieser Sportart, die all jenen einen besonderen Kick bietet, die des gewöhnlichen überdrüssig sind. Auch die Regeln sind anders. Takacs verrät: «Man geht nicht auf den Ball, man geht zunächst auf den Gegner, um Platz zu schaffen.» Mehr Informationen und Anmeldungen sind auf www.tvbuchs-sg.ch zu finden.

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch