Polizei rät zur Anzeige

In einem ähnlichen Fall im Thurgau hat sich eine Betroffene gewehrt. Sie machte Printscreens der Kommunikation mit der unbekannten Person. Sie erfuhr von der auf Bezahlvorgänge per Mobiltelefon spezialisierten Firma Boku, dass das Unternehmen immer wieder mit Missbräuchen zu kämpfen hat.

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In einem ähnlichen Fall im Thurgau hat sich eine Betroffene gewehrt. Sie machte Printscreens der Kommunikation mit der unbekannten Person. Sie erfuhr von der auf Bezahlvorgänge per Mobiltelefon spezialisierten Firma Boku, dass das Unternehmen immer wieder mit Missbräuchen zu kämpfen hat. Die Betroffene reichte Anzeige gegen Unbekannt ein. Dies nahm die Firma zum Anlass, der Betroffenen die 400 Franken zurückzuzahlen.

«Wer Opfer von Betrügereien wird, soll Anzeige erstatten», sagt Matthias Graf, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau. Die Polizei könne so die Hintergründe der Tat ermitteln. Gleichzeitig erhalte sie Einblick in neue Maschen von Betrügern. «So können wir präventiv wirken und die Öffentlichkeit vor Tricks warnen.» Dieser Einschätzung schliesst sich Gian Andrea Rezzoli von der St. Galler Kantonspolizei an. Im Online-Bereich seien Ermittlungen zwar schwierig, weil Täter oft vom Ausland aus operierten. «Aber Chancen auf Erfolg bestehen immer.» (dwa/wo)

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