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Planungsfehler kostet Millionen

TRIESEN. Eine Turnhalle in Triesen im Fürstentum Liechtenstein musste im November 2014 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden – obwohl sie erst zehn Jahre alt war. Abklärungen ergaben, dass die Statik der Halle falsch berechnet worden war.

TRIESEN. Eine Turnhalle in Triesen im Fürstentum Liechtenstein musste im November 2014 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden – obwohl sie erst zehn Jahre alt war. Abklärungen ergaben, dass die Statik der Halle falsch berechnet worden war. Im Februar 2016 begann die Sanierung, wie das «Volksblatt» schreibt. Die Halle erhält nun ein neues Dach, die Kosten betragen über 2,5 Millionen Franken. Laut dem Amt für Bau und Infrastruktur wird der Betrag zwischen Versicherung, Schadenverursacher und der öffentlichen Hand aufgeteilt. Der Staat muss 600 000 Franken übernehmen.

Eine weitere Turnhalle in Vaduz wurde im vergangenen Herbst geschlossen. Auch hier waren bei einer Statikprüfung Mängel festgestellt worden – und auch hier geht das Amt von einem Berechnungsfehler aus. Schuldfrage und Kostenfolgen sind noch nicht geklärt. (red.)

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