Pistolenschützen trotzten der Hitze meist erfolgreich

SCHIESSEN. Am Eidgenössischen Schützenfest in Raron und Visp beteiligten sich auch die in Buchs trainierenden Pistolen-Schützen Liechtenstein. Gleich nach der Ankunft ging es zur Waffenkontrolle, bei der alle Sportgeräte für in Ordnung befunden wurden.

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SCHIESSEN. Am Eidgenössischen Schützenfest in Raron und Visp beteiligten sich auch die in Buchs trainierenden Pistolen-Schützen Liechtenstein. Gleich nach der Ankunft ging es zur Waffenkontrolle, bei der alle Sportgeräte für in Ordnung befunden wurden. Nach dem Mittagessen verteilten sich die Liechtensteiner Schützen um 13.30 Uhr auf die zugewiesenen Scheiben im 25- und 50-Meter-Schiessstand. In den Zelten herrschte mit bis zu 42 Grad eine brütende Hitze. Dies stellte für die Sportler eine enorme Herausforderung dar.

Mit zweiter Pistole auf Rang 19

Am besten gelang dieses Kunststück Jürg A. Davatz, der sowohl die grosse Meisterschaft über 50 Meter (Rang 24 bei 152 Teilnehmenden) als auch bei den vier absolvierten Stichen über 25 und 50 Meter die Auszeichnungslimiten erreichte.

Hermann Böhler und die Jungschützinnen Nadja Davatz und Ronja Kaiser absolvierten die 25-Meter-Meisterschaft. Pech für Böhler: Bei einer ausgelosten Zwischenkontrolle blieb er hängen, da das Abzugsgewicht tiefer als erlaubt war. Warum sich das Abzugsgewicht verändert hatte, konnte nicht abschliessend geklärt werden. Die zusätzlich gelösten Stiche über 25 und 50 Meter schoss Hermann erfolgreich mit einer zweiten Sportpistole. Beim Auszahlungsstich (50m) belegte er bei 415 Schützen den guten 19. Schlussrang. Davatz und Kaiser zollten der Hitze Tribut, doch reichte es für beide für die kleine Meisterschaft und beim Vereinsstich auf 25m jeweils für die Auszeichnung.

Freud und Leid

Hans Stucki und Marc Huser hatten im Ganzen sieben Stiche gelöst. Sie reüssierten je bei einem Stich über 25 und bei zweien über 50 Meter. Uschi Malin und Christoph Winter versuchten bei fünf, respektive acht Stichen ihr Glück. Sie freuten sich sehr, wenigstens bei einem die Auszeichnungslimite zu erreichen und damit ein Kranzabzeichen als Erinnerung mit nach Hause nehmen zu können.

Bei einer Schusszahl zwischen sechs und maximal 15 Schüssen bei den Stichen wirkten sich hitzebedingte Konzentrationsschwächen verheerend aus. Die Auszeichnungslimiten rückten mit jedem nicht so gelungenen Schuss in weite Ferne. Davon konnten Nina Davatz, Normann Eberle, Ottilia Huser und Christian Steiner ein Liedchen singen. Bei keinem der Stiche wollte es klappen, zum Teil fehlte lediglich ein Punkt. (pd)

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