«Pilze sind das grössere Problem»

Für Andreas Gerber von der Forstgemeinschaft Grabus (Grabs-Buchs-Sevelen) sind die Neophyten nicht das grösste Problem. «In unserer <mobilen> Welt verbreiten sich noch andere, gefährlichere Organismen: die Pilze. Sie bereiten uns viel mehr Mühe.

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Für Andreas Gerber von der Forstgemeinschaft Grabus (Grabs-Buchs-Sevelen) sind die Neophyten nicht das grösste Problem. «In unserer <mobilen> Welt verbreiten sich noch andere, gefährlichere Organismen: die Pilze. Sie bereiten uns viel mehr Mühe. Gegen sie kann man fast nichts machen und das ist bedenklich.» Gerber spricht damit das Eschentrieb- und das Ulmensterben an. Beide werden durch Pilze aus der Gruppe der Schlauchpilze verursacht, wobei bei den Ulmen unter Mithilfe des Borkenkäfers. Andreas Gerber: «Wir können nur hoffen, dass die beiden Baumarten Abwehrmechanismen entwickeln, um den Pilzen zu widerstehen.» (ht)