Pilotprojekt für schnelle Hilfe

Der Ärzteverein Werdenberg-Sarganserland wird beim Pilotprojekt Notarzt/Notfalldienstleistung mitwirken. Ärzte aus dieser Region können sich freiwillig in das System der kantonalen Notrufzentrale 144 einbinden lassen.

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Der Ärzteverein Werdenberg-Sarganserland wird beim Pilotprojekt Notarzt/Notfalldienstleistung mitwirken. Ärzte aus dieser Region können sich freiwillig in das System der kantonalen Notrufzentrale 144 einbinden lassen. Thomas Warzinek erklärte, worum es geht: «Die Idee ist die, dass bei einem Notfall vor der Haustüre nicht 20 Minuten gewartet wird, bis der Notarzt und zehn Minuten später die Rettung vor Ort sind. Vielleicht sind Sie als Arzt bereits in zwei Minuten da.»

Der Ablauf ist ganz einfach: Der Arzt erhält einen Pager. Der wird im Notfall ausgelöst. Hat der Arzt Zeit, dann geht er an den Unfallort, wenn er keine Zeit hat, geht er nicht. Das Pilotprojekt wird während eines Jahres durchgespielt. Der Notfall wird bei folgenden Stichworten ausgelöst: Reanimation, Bewusstlosigkeit mit grosser Wahrscheinlichkeit zur Reanimation, Ertrinken, Stromunfall, akute Atemnot, Bolus-Geschehen (die schnelle Verabreichung eines Medikaments), eventuell Verkehrsunfall oder Blutung. Pro Gemeinde soll es einen Pager geben, der jeweils unter den Grundversorgern zirkuliert. (bey)

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