Pensionskasse der Gemeinden grenzt sich ab

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Kanton St. Gallen Die Pensionskasse St. Galler Gemeinden Genossenschaft (pksg) hat an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung eine Namensänderung und ein neues Erscheinungsbild beschlossen. Die neu unter dem Namen ProPublic Vorsorge Genossenschaft auftre- tende Pensionskasse öffnet sich gleichzeitig gegenüber weiteren an ihren Vorsorgeleistungen Interessierten. Das hält ProPublic in einer Medienmitteilung fest.

In dieser Pensionskasse sind laut eigenen Angaben «eine Mehrzahl der Gemeinden im Kanton St. Gallen wie auch Korporationen, soziale Institutionen, öffentlich- und privatrechtliche Institutionen und Unternehmen» angeschlossen. Sie vertritt 200 Institutionen mit 8400 versicherten Personen und weist laut der Mitteilung einen Deckungsgrad von 103,6 Prozent auf.

Weiter schreibt ProPublic, dass mit der Namensänderung auch eine klare Abgrenzung gegenüber der St. Galler Pensionskasse erreicht werden soll. Diese braucht zum zweiten Mal innert weniger Jahre eine staatliche Einlage, um den nötigen Finanzierungsgrad sicherstellen zu können.

Im April hat der St. Galler Kantonsrat eine 200-MillionenEinlage zurückgewiesen und weitere Abklärungen verlangt. Voraussichtlich im Herbst wird er sich erneut mit diesem beantragten Zustupf für die St. Galler Pensionskasse befassen. (ts)