Parteichefs lassen die Ostschweiz im Ungewissen

Bundesrat Zum ersten Mal nutzten die Ostschweizer Regierungen die Eröffnung der Olma als Plattform für politisches Lobbying. Ziel der Übung: Die Spitzen der Bundesratsparteien sollen für einen Ostschweizer Sitz im Bundesrat gewonnen werden.

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Bundesrat Zum ersten Mal nutzten die Ostschweizer Regierungen die Eröffnung der Olma als Plattform für politisches Lobbying. Ziel der Übung: Die Spitzen der Bundesratsparteien sollen für einen Ostschweizer Sitz im Bundesrat gewonnen werden. Benedikt Würth, Präsident der Ostschweizer Regierungskonferenz, spricht von einer «konstruktiven Atmosphäre» und fügt an: «Wir haben unser Anliegen deponiert. Jetzt liegt es an den Parteien, Kandidaten zu finden.»

SVP-Präsident Albert Rösti hat zwar Verständnis für das Anliegen der Ostschweiz. Doch er sieht seine Partei derzeit nicht in der Verantwortung. «Unsere Bundesräte bleiben noch lange im Amt.» Gefragt seien primär FDP und CVP. Das sieht auch CVP-Chef Gerhard Pfister so. Er will aber nichts versprechen: «Die Herkunft ist nur ein Kriterium unter vielen bei der Wahl in den Bundesrat.» Im Unterschied zur Ostschweiz warte die Zentralschweiz schon viel länger auf einen Sitz. (ssm/rw) 4