OSTSCHWEIZ/RÜTHI: Jubiläumsende mit Theatereinlage

Das 125-Jahr-Jubiläum der Internationalen Rheinregulierung (IRR) ist auf einer Bodenseefähre mit Rampenlicht, Reden, Gesang und einer Theatereinlage der Freilichtbühne Rüthi zu Ende gegangen.

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Zum einzigartigen Abschluss des IRR-Jubiläums waren die Hauptakteure des Jubiläumsprogramms, Wettbewerbsgewinner und Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft eingeladen. In einem dreieinhalbstündigen Programm liess Moderatorin Martina Rüscher auf den beiden Decks der Fähre Euregia das Jahresgeschehen in Wort, Bild und mit Auftritten der Beteiligten nochmals Revue ­passieren. Sehr zur Freude des Publikums, welches sich köstlich unterhielt und so ein letztes Mal einen Gesamtüberblick von den Ereignissen im Verlaufe des Jahres gewinnen konnte. Musikalisch begleitet wurde das Programm auf hoher See von der Singing Sailors’ Crew aus Romanshorn. Zudem schuf der Rheintaler Rhein-Künstler «Kuspi 017», der mit der Kunstausstellung «Artur 017» und dem Begegnungsfestival «Rheinsein» zwei Events für das Jahresprogramm beigesteuert hatte, live vor den Gästen ein neues Kunstwerk.

Werdenberger Schauspieler an Deck

Natürlich durfte beim Rückblick auf das Geschehen auch der Kabarettist Thomas Götz nicht fehlen. Er war während des Jahres mit viel Witz und Humor bei verschiedensten Events als erster Rheinbauleiter Jost Way in Erscheinung getreten. Ebenfalls an Deck waren Kuno Bont und ­Simona Specker mit Rheintaler und Werdenberger Schauspielern der Freilichtbühne Rüthi. Sie zeigten einen fünfszenigen Ausschnitt des vergangenen Freilichttheaters «Der Schmugglerkönig», in welchem die Rheinkorrektur eine grosse Rolle spielte.

Ziel der Gemeinsamen Rheinkommission (GRK) bei der Ausgestaltung des Jubiläumsprogramms war, die Internationale Rhein­regulierung bei der Bevölkerung noch stärker bekanntzumachen und ihr zu zeigen, was dank der seinerzeitigen Rheinregulierung alles möglich geworden war: Wohlstand, Lebensqualität, Kultur, Sport – und vieles mehr. Die GRK hatte deshalb beschlossen, keinen Grossevent zu planen, sondern möglichst viele Aktivi­täten, die zum Rheintal gehören und es prägen. (pd)