Ostschweizer Prominente weibeln für Expo 2027

Die St. Galler tun es. Und auch die Thurgauer tun es. Am 5. Juni werden die Stimmberechtigten beider Kantone wegen der Expo 2027 an die Urne gerufen. Noch geht es nicht um die konkrete Landesausstellung, wohl aber um Planungskredite für die nächsten Schritte.

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Die St. Galler tun es. Und auch die Thurgauer tun es. Am 5. Juni werden die Stimmberechtigten beider Kantone wegen der Expo 2027 an die Urne gerufen. Noch geht es nicht um die konkrete Landesausstellung, wohl aber um Planungskredite für die nächsten Schritte. Das im Herbst präsentierte Siegerkonzept «Expedition 27» soll vertieft und auf seine Machbarkeit überprüft werden.

Spuhler, Räss, Caroni, Knie

Nun machen sich Ostschweizer Persönlichkeiten in einem überkantonalen Komitee für die Expo stark – und dafür, dass die Kredite an der Urne durchkommen; in St. Gallen geht es um fünf Millionen Franken, im Thurgau um drei Millionen.

Ihnen ist gemeinsam: Sie sehen in der Expo eine Chance für die Region, wie es in der gestrigen Medienmitteilung heisst. Für Peter Spuhler, CEO Stadler Rail Gruppe, ist die Expo eine einmalige Gelegenheit für die Ostschweiz, zeigen zu können, was in ihr steckt. «Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Infrastruktur werden nachhaltig profitieren, regional wie national», ist Karin Keller-Sutter, St. Galler Ständerätin, überzeugt. Die beiden gehören dem Komitee Chance Expo 2027 an. Aus dem Kanton St. Gallen sind es ausserdem Ständerat Paul Rechsteiner und Nationalrat Markus Ritter. Dazu kommen unter anderen Pierin Vincenz (Verwaltungsratspräsident Helvetia Gruppe), Franziska Tschudi (CEO Wicor), Nicolo Paganini (Direktor Olma Messen), Fredy Knie (Zirkusdirektor) und Nadja Räss (Intendantin Klangwelt Toggenburg).

Kantonale Komitees im Aufbau

Parallel dazu sind kantonale Komitees im Aufbau. CVP-Präsident und Kantonsrat Patrick Dürr steht dem St. Galler Komitee vor. Klar ist: Nur bei einem Ja in beiden Kantonen kann die Idee einer Expo in der Ostschweiz weiterverfolgt werden. Der Ausserrhoder Kantonsrat hat dem für die nächsten Schritte notwendigen Kredit von 800 000 Franken bereits zugestimmt; in Ausserrhoden brauchte es keine Volksabstimmung. (rw/wo)

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