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Orlik siegt – Fausch Fünfter

Armon Orlik gewann das Rheintal-Oberländische Verbandsschwingfest in Wangs. Der Maienfelder, der zum erweiterten Kreis der Siegesanwärter gehörte, profitierte davon, dass sich die Favoriten die Punkte gegenseitig abzwackten.
Armon Orlik bodigt im Schlussgang Tobias Krähenbühl mit einem Kreuzgriff/Lätz. (Bild: pd)

Armon Orlik bodigt im Schlussgang Tobias Krähenbühl mit einem Kreuzgriff/Lätz. (Bild: pd)

SCHWINGEN. Bereits zum zweiten Male nach 1999 fand der Rheintal-Oberländische Frühjahrsschwinget in Wangs statt. Das hochkarätige Teilnehmerfeld mit drei Eidgenossen, angeführt von Unspunnen-Sieger Daniel Bösch, zeigte den rund 2700 Zuschauern offensiven und meist attraktiven Schwingsport vom Feinsten. Man spürte es förmlich, wie die Aktiven darauf warteten, endlich vom staubigen Schwingkeller an die warme Frühlingssonne zu wechseln. Wangs bedeutete eine erste wichtige Standortbestimmung für die kommende Saison mit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest Ende August als Höhepunkt. Bereits von Beginn weg herrschte eine tolle Stimmung und nicht selten gab es Szenenapplaus für die Schwinger.

Favoriten sind gestrauchelt

Für einmal waren es nicht die Eidgenossen, die den Ton angaben. Hauptfavorit Daniel Bösch stellte zum Auftakt gegen den Appenzeller Eidgenossen Michael Bless und kam auch im vierten Gang gegen Marcel Kuster nicht über ein Unentschieden hinaus. Bless musste nach drei Gängen den Wettkampf verletzt aufgeben. Der dritte Eidgenosse Martin Glaus hatte zur Pause nach vier Gängen ebenfalls schon zwei Gestellte auf seinem Notenblatt. Damit waren die meistgenannten Favoriten um den Tagessieg bereits vorzeitig aus dem Rennen.

Sieg mit Kreuzgriff/Lätz

Im Schlussgang standen sich schliesslich der junge Bündner Armon Orlik und der Thurgauer Tobias Krähenbühl gegenüber. Orlik verlor im dritten Gang gegen Daniel Bösch, die weiteren vier Gegner, darunter Domenic Schneider und um den Schlussgang Tobias Riget, reihte er zu seinen Punktelieferanten. Krähenbühl tauchte zum Auftakt gegen NOS-Sieger Michael Rhyner und gewann um den Einzug in Schlussgang gegen Ruedi Eugster. Im beidseitig offensiv geführten Schlussgang gelang es Armon Orlik nach 7:37 Minuten mit Kreuzgriff/Lätz seinen Gegner zu bezwingen. Für Orlik war es nach dem Sieg am Zürcher Kantonalen vom vergangenen Jahr das zweite Mal, dass er einen Siegermuni mit nach Hause nehmen konnte. Tobias Krähenbühl rutschte mit dieser Niederlage auf Rang drei zurück, noch hinter den Appenzeller Marcel Kuster und den Thurgauer Domenic Schneider, welche gemeinsam den zweiten Platz belegen. Als bester Schwinger des Rheintal-Oberländischen Verbands klassierte sich der junge Edi Bernold aus Walenstadt ebenfalls im dritten Rang.

Kjetil Fausch mit vier Siegen

Aus lokaler Sicht zeigten in Wangs allen voran Christian Holenstein (Stein) und Kjetil Fausch (Weite) starke Leistungen. Holenstein wurde Dritter. Im zweiten Gang musste er sich zwar Martin Glaus beugen und gegen Marcel Reber gab es einen Gestellten. Doch in den übrigen vier Kämpfen ging er als Sieger heraus. Besonders erwähnenswert sein Sieg im letzten Gang gegen Routinier Ruedi Eugster, für den er eine glatte 10 zugesprochen erhielt.

Mit den 10er-Wertung auf Kriegsfuss stand dagegen Fausch. Wie Holenstein gewann er vier von sechs Kämpfen. Doch jedes Mal erhielt er nur 9,75 Punkte. Dies verhinderte ein noch besseres Resultat für den jungen Werdenberger Schwinger, der im ersten Gang aber auch eine ärgerliche Niederlage gegen Dominik Schmid (Platz zwölf) einsteckte. Von der Startniederlage zeigte sich Fausch aber wenig beeindruckt und liess in der Folge Christian Biäsch, Patrick Mathis und Dominik Oertig das Nachsehen. Nach vier Gängen sah es sogar so aus, wie wenn Fausch die Stunde nutzen würde und zum ganz grossen Wurf ausholen würde. Denn er lag nur 0,25 Punkte hinter den nachmaligen Schlussgangteilnehmern Armon Orlik und Tobias Krähenbühl zurück und war punktgleich mit Marcel Kuster und Domenic Schneider, die im Endklassement Platz zwei belegten. Doch Fausch unterlag im fünften Gang Andreas Fässler. Mit dem Sieg über Manuel Breitenmoser im letzten Gang sicherte sich Kjetil Fausch den fünften Schlussrang. (pd/wo)

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