Optimal gestalteter Mittagstisch

TRÜBBACH. Seit zwei Jahren ist die Küche der Heilpädagogischen Schule von Maria Kaiser, Projektleiterin des kantonalen Amts für Gesundheitsvorsorge, auf dem Weg zu einer optimalen Gestaltung des Mittagstisches begleitet worden.

Merken
Drucken
Teilen
Die Heilpädagogische Schule Seidenbaum Trübbach ist für gesunde und ausgewogene Ernährung ausgezeichnet worden (Bild: Hansruedi Rohrer)

Die Heilpädagogische Schule Seidenbaum Trübbach ist für gesunde und ausgewogene Ernährung ausgezeichnet worden (Bild: Hansruedi Rohrer)

TRÜBBACH. Seit zwei Jahren ist die Küche der Heilpädagogischen Schule von Maria Kaiser, Projektleiterin des kantonalen Amts für Gesundheitsvorsorge, auf dem Weg zu einer optimalen Gestaltung des Mittagstisches begleitet worden. Das Projekt «schnitz und drunder» ist abgeschlossen, am Montag wurde dem Küchenteam die Auszeichnung überreicht.

Das Küchenteam bekocht an der Schule an vier Tagen in der Woche 116 Schülerinnen und Schüler mit einer Beeinträchtigung sowie 40 Mitarbeitende. Durch eine Weiterbildung des Küchenteams sei man auf das Projekt «schnitz und drunder» gestossen, erklären die Verantwortlichen der Heilpädagogischen Schule. «Es ist uns wichtig, eine gute, gesunde und ausgewogene Verpflegung anzubieten. Dies sind die Grundlagen für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.» Dabei werde auch auf saisonale und regionale Nahrungsmittel und Anbieter geachtet. Und noch etwas: Die Kinder werden täglich in die Vorbereitungen des Mittagessens einbezogen, sei es mit verschiedenen Rüstarbeiten oder auch dem Eindecken der Tische.

Dank einem offenen und engagierten Küchenteam gelang es, ausgewogen und lustvoll zu kochen. Dieses Team mit Erika Knaus (Leitung), Stefanie Aggeler und Barbara Eggenberger konnte am Montag dafür das Zertifikat, einen Blumenstrauss und einen grossen Applaus entgegennehmen. Würdigende Worte kamen auch von Maria Kaiser als Projektleiterin, sie hat das Küchenteam optimal begleitet und mit vielen guten Ideen unterstützt. Die Kriterien und Indikatoren von «schnitz und drunder» wurden schrittweise umgesetzt, wie zum Beispiel die Erhaltung von Nährstoffen, die Verwendung eines gesunden Getränkeangebots oder schliesslich das gemeinsame Geniessen des Essens. (H.R.R.)