Olma aus dem Pflichtenheft gestrichen

ST. GALLEN/BERN. Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident sind nicht mehr verpflichtet, die Olma zu eröffnen: Die Veranstaltung sei aus dem sogenannten Aide Mémoire, dem Pflichtenheft für Bundesräte, gestrichen worden, berichtete das Regionaljournal Ostschweiz.

Merken
Drucken
Teilen

ST. GALLEN/BERN. Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident sind nicht mehr verpflichtet, die Olma zu eröffnen: Die Veranstaltung sei aus dem sogenannten Aide Mémoire, dem Pflichtenheft für Bundesräte, gestrichen worden, berichtete das Regionaljournal Ostschweiz.

Es gehört zum Ritual der Olma-Eröffnung: Der Bundespräsident hält eine Rede, macht einen Rundgang durch die Olma und bekommt als Höhepunkt – und beliebtestes Fotosujet – ein Ferkel in den Arm gedrückt. Damit könnte es nun vorbei sein: Der Bundesrat habe das sogenannte «Aide Memoire» überarbeitet und dabei verschiedene Pflichttermine des Bundespräsidenten gestrichen, berichtete das Regionaljournal. Der Revision fiel neben dem Automobilsalon in Genf oder dem Cupfinal auch die Olma zum Opfer.

Die nächste Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga werde auf jeden Fall eine Einladung erhalten, erklärte Olma-Direktor Nicolo Paganini. Klar ist damit vor allem eines: Falls die Bundespräsidentin im Oktober 2015 an der Olma ein Säuli in den Armen hält, macht sie dies freiwillig – nicht von Amtes wegen. (sda)