Ohne Freiwillige geht's nicht

Im Rahmen der sehr gut besuchten Neujahrsbegrüssung der Grabser Behörden konnte zum zweitenmal der Prix Benevol verliehen werden. Der 1. Preis ging an den Squash Club Werdenberg.

Thomas Schwizer
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Gemeindepräsident Rudolf Lippuner (ganz links), Gemeinderat André Fernandez (dritter von links) sowie Moderator und Organisator Ernst Frehner (rechts) mit den drei Vertretungen der beim zweiten Grabser Prix Benevol besonders ausgezeichneten Organisationen. (Bild: Thomas Schwizer)

Gemeindepräsident Rudolf Lippuner (ganz links), Gemeinderat André Fernandez (dritter von links) sowie Moderator und Organisator Ernst Frehner (rechts) mit den drei Vertretungen der beim zweiten Grabser Prix Benevol besonders ausgezeichneten Organisationen. (Bild: Thomas Schwizer)

GRABS. Ohne die Arbeit von Freiwilligen würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Das betonte Gemeinderat André Fernandez an der Preisverleihung des Prix Benevol in Grabs.

Motivation für Ehrenamtliche

Der Prix Benevol sei vom Kanton St. Gallen initiiert worden, um solche Leistungen auf Gemeindeebene zu würdigen und für den freiwilligen Einsatz zu motivieren. Dabei gehe es nicht darum, einzelne ehrenamtlich Tätige hervorzuheben, sondern stellvertretend alles, was diesbezüglich getan werde, zu honorieren. Deshalb wurden an der Neujahrsbegrüssung alle zwölf Gruppierungen und Organisationen, die sich für den Prix Benevol 2014 der Gemeinde Grabs beworben haben, mit einer Urkunde ausgezeichnet: Cevi Jungschar, Elternbildung Werdenberg, Ferien-(s)pass Grabsli, Fischereiverein Werdenberg, freiwillige Helferinnen und Helfer im Stütlihus, FC Grabs, Insieme (Ferienlager Grabserberg), Ornithologischer Verein Grabs, Senioren 60 Plus, Spielgruppe Spielzug, Squashclub Werdenberg und Vereinigung Lipödem.

Aufgrund von Bewertungsstandards, die der Kanton St. Gallen vorschlägt, wurden drei dieser Gruppierungen mit Sonderpreisen beschenkt.

Der erste Preis ging an den Squash Club Werdenberg, der zweite an die Spielgruppe Spielzug und der dritte an den Fussballclub Grabs. Sie durften ihre Preise von drei Sponsoren entgegennehmen, die alle selber stark von Freiwilligenarbeit profitieren.

Ein Drittel engagiert sich

In der Schweiz werden pro Jahr rund 640 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Müssten diese Stunden bezahlt werden, dann würden – mit dem Mindestlohn gerechnet – rund 16 Milliarden Franken fällig. Diese eindrucksvollen Zahlen, welche Fernandez präsentierte, belegen, wie unverzichtbar der Einsatz von Einzelpersonen, Vereinsmitgliedern und Institutionen ist. In der Ostschweiz leisten 35,6 Prozent aller Einwohner unbezahlten Einsatz für die Gesellschaft. Beim Jubiläum «1400 Johr Grabs» haben, so Fernandez, Grabser Vereine 2000 Stunden unbezahlte Arbeit verrichtet, hinzu kamen mehrere 100 Stunden von den verschiedenen Organisationskomitees. • DIE DRITTE