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OBERSCHAN: Mehr Mut zum Kommunizieren

An der 35. Hauptversammlung des Gewerbevereins Wartau zeichnete Präsident Hans Eggenberger ein positiveres konjunkturelles Bild für die Region – und wünschte sich mehr Mut und Offenheit.
Hansruedi Rohrer
Die abtretenden August Wehrli und Hans Rohrer, der neue Präsident Joel Kaufmann und der neue Vizepräsident Dominic Büchler (von links). (Bild: Thomas Schwizer)

Die abtretenden August Wehrli und Hans Rohrer, der neue Präsident Joel Kaufmann und der neue Vizepräsident Dominic Büchler (von links). (Bild: Thomas Schwizer)

Hansruedi Rohrer

redaktion@wundo.ch

32 Stimmberechtigten mit Partnerinnen und Gäste durften am Freitagabend im Hotel Alvier zuerst Apéro und Nachtessen geniessen, bevor Präsident Hans Eggenberger die Hauptversammlung startete. Zu deren Beginn überbrachte der Präsident des st. gallisch-kantonalen Gewerbeverbandes, Andreas Hartmann, die Grüsse des Verbandes. Im Kantonalverband seien 66 örtliche Vereine und 44 Berufsverbände zusammengeschlossen. Und: «Als starke Partner an der Basis braucht der Verband die Gewerbevereine im Kanton.»

Eine kurze Besinnung galt den im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern Hans Forrer und Ernst Willi. Die Erholung der Schweizer Konjunktur werde sich fortsetzen, schilderte danach Präsident Hans Eggenberger die Prognosen einer Expertengruppe des Bundes. Auch die Arbeitslosenquote soll zurückgehen. In der Region sei sie innerhalb eines Jahres um 7,7 Prozent gesunken. «Das sind doch gute Aussichten. Er rührte einmal mehr die Werbetrommel für das Handwerk und die Gesundheitsbranche. «Denn jeder halbwegs brauchbare Handwerker, der über eine längere Zeit keinen Job hat, muss den Fehler bei sich suchen.»

Gerade im Jahr 2017 sei deutlich spürbar gewesen, dass es bei allen handwerklichen Berufen und im gesundheitlichen Bereich zu wenig Fachkräfte gibt. «Da besteht ganz klar Handlungsbedarf im Elternhaus, in der Schule, in der Politik und auch bei uns im Gewerbe», sagte Eggenberger. Deshalb habe der Gewerbeverein Wartau bei der erfolgreichen Buchser Berufsbildmesse «Lehre statt Leere» mitgemacht.

«Wir müssen wieder mehr den Mut haben, direkt und offen miteinander zu kommunizieren», sagte der Präsident. Man dürfe dann aber auch nicht alles auf die Goldwaage legen. Vielfach seien es Kleinigkeiten, welche zu Problemfällen führen, die mit gegenseitiger Aussprache gar nie ein Problem geworden wären. Er wünschte allen Mut, Ehrlichkeit und Offenheit und gute Geschäfte im neuen Jahr.

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