Nur zwei Punkte für UHCS

Magere Punkteausbeute beim UHC Sarganserland: Am Sonntag gewann man erst in der Verlängerung mit 6:5 gegen Ticino, tags zuvor setzte es eine 6:11-Schlappe in Davos ab.

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Wenig Grund zur Freude: Die UHC-Sarganserland-Trainer René Fuchs (links) und Marco Raffainer sahen zwei durchzogene Partien. (Bild: Michael Peter)

Wenig Grund zur Freude: Die UHC-Sarganserland-Trainer René Fuchs (links) und Marco Raffainer sahen zwei durchzogene Partien. (Bild: Michael Peter)

UNIHOCKEY. Wieder einmal muss der Konjunktiv nach Spielen der Sarganserländer bemüht werden. Hätte der UHCS aus den beiden Spielen des Wochenendes einen Punkt mehr geholt, wäre die definitive Playoff-Qualifikation Tatsache geworden. Mit zwei Zählern mehr wäre der Vorstoss auf Rang drei möglich gewesen, was für eben jene Play-offs von Vorteil gewesen wäre, Stichwort Heimvorteil der Teams auf den Plätzen eins bis vier. So bleibt aber der UHC Sarganserland auf dem fünften Platz, in Sichtweite des «Stockerls».

Startphasen verschlafen

Die Partien gegen die um die Playoffs kämpfenden Davoser und das abgeschlagene Schlusslicht Ticino Bellinzona waren keine Galavorstellungen. Zweimal verschliefen die Sarganserländer das Startdrittel. Am Samstag in Davos war nach dem 1:6-Rückstand nach 20 Minuten Ende Feuer, am Sonntag in Bellinzona kehrte der UHCS nach einem 0:2 und einem zwischenzeitlichen 1:4 zurück. Mit zwei Toren im Schlussdrittel glichen die Sarganserländer auf 5:5 aus. In der Verlängerung sicherte Leandro Rupp den Zusatzpunkt.

Für die Tessiner der zweite Punkt in der laufenden Saison – im Hinspiel gewannen die Sarganserländer noch 16:0. «Damals lief die Partie für uns», vergleicht Stürmer Daniel Grass, «diesmal gelangen uns keine frühen Tore». Unterstützt vom frenetischen Publikum, glaubten die Tessiner plötzlich an den ersten Saisonsieg. In der Schlussphase hatten beide Teams die vorzeitige Siegsicherung auf dem Stock. Goalie Thomas Vetsch verhinderte Schlimmeres für den UHCS.

Schwacher Auftritt in Davos

Im Tessin nachgewirkt hatte die samstägliche Niederlage gegen Davos-Klosters. «Es gibt nichts zu beschönigen, Davos hat absolut verdient gewonnen», sagt Daniel Grass deutlich. Im ersten Drittel wurden die nur halbbatzig agierenden Akteure aus dem Sarganserland von den Bündnern überrannt und ausgekontert. Nach dem 1:6-Rückstand kam der UHCS zwar etwas besser ins Spiel, näher als auf drei Tore – 5:8 in der 46. Minute – kam er aber nicht. Am Schluss stand mit dem 11:6 gar ein «Stängeli» zu Buche.

«Weckruf zur richtigen Zeit»

Da Thurgau und March-Höfe auch patzten, blieb die schwache Ausbeute ohne grosse Folgen. Um den fehlenden Punkt zu holen, haben die Sarganserländer noch vier Spiele Zeit. «Vielleicht waren die beiden schwachen Spiele grad der Weckruf zur richtigen Zeit», versucht Daniel Grass das Positive aus dem durchzogenen Wochenende zu ziehen. Zu hoffen bleibt auch, dass sich Topskorer Vojtech Regi-Skalik von seiner Rippenverletzung schnellstmöglich erholt. Gegen Ticino fehlte er schonungshalber. (rvo)

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