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Nur noch zwei Parzellen frei

Die Überbauung Räfiser Halde ist eine Erfolgsgeschichte. Wohnen am Hang ist offenbar viel beliebter, als es sich die Ortsgemeinde in ihren kühnsten Träumen vorzustellen wagte.
Heini Schwendener
Rund 80 Wohneinheiten sind in den vergangenen acht Jahren auf der Räfiser Halde entstanden. (Bild: Heini Schwendener)

Rund 80 Wohneinheiten sind in den vergangenen acht Jahren auf der Räfiser Halde entstanden. (Bild: Heini Schwendener)

Als 2007 die Erschliessungsarbeiten für die Räfiser Halde begannen und im Jahr danach die ersten Häuser hochgezogen wurden, war die Ortsgemeinde Buchs als grösste Landbesitzerin überzeugt, dass ihre 56 Bauparzellen auf eine gute Nachfrage stossen würden – der aufziehenden Finanzkrise zum Trotz. «Wir gingen damals davon aus, dass wir mit der Räfiser Halde bis zu 15 Jahre Bauland in der Gemeinde Buchs werden anbieten können», sagt Heini Senn, Präsident der Ortsgemeinde. Damit lag der Ortsverwaltungsrat falsch. Die Nachfrage war nicht bloss gut. Sie war so gross, dass in der Folge alles viel schneller ging als erwartet.

Nur noch zwei Einfamilienhaus-Parzellen

Heute nämlich, nur acht Jahre später, kann die Ortsgemeinde Buchs auf der Räfiser Halde nur noch zwei Einfamilienhaus-Parzellen anbieten. Der Rest, 54 Bauland-Parzellen, ist weg. 15 Prozent davon wurden verkauft, die restlichen 85 Prozent wurden im Baurecht abgegeben. Das sichert der Ortsgemeinde dank der Baurechtszinsen Einnahmen von jährlich rund 180 000 Franken, und das über Generationen. So schnell die Realisierung der Überbauung nun über die Bühne ging, so lange hatte es im Vorfeld gedauert, bis an der Räfiser Halde die Baumaschinen hatten auffahren können. In den frühen 1970er-Jahren hatte die Ortsgemeinde einen ersten Anlauf zur Überbauung genommen. Nach dem Zonenplan der Gemeinde vom 20. Dezember 1979 lag das Gebiet der Räfiser Halde teilweise in der Bauzone und teilweise im übrigen Gemeindegebiet. 1986 beschloss der Gemeinderat den Teilzonenplan Räfiser Halde. An der Urnenabstimmung vom 24. Mai 1987 wurde er vom Volk gutgeheissen.

Durch Rekurse und Einsprachen wurde das Vorhaben in der Folge aber verzögert. Im Jahr 2005 zog der Heimatschutz die Einsprache gegen den Überbauungsplan Räfiser Halde zurück. In der Folge wurde das Landumlegungsverfahren eingeleitet. Die Brücke über die Saar wurde 2006 für 40-Tonnen-Lasten neu gebaut und im Jahr darauf begannen die Rodung und die Erschliessungsarbeiten. 5

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