«Niklas» fällte Nussbäume

Mehrere ältere Nussbäume der Ortsgemeinde Frümsen sind dem Sturm «Niklas» zum Opfer gefallen. Die Sortensammlung des Vereins Nussdorf Frümsen ist nicht betroffen.

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An mehreren Standorten in Frümsen hat «Niklas» Nussbäume entwurzelt. Hier auf der Maialp oberhalb des Schützenhauses Tratt. (Bild: Hans Oppliger)

An mehreren Standorten in Frümsen hat «Niklas» Nussbäume entwurzelt. Hier auf der Maialp oberhalb des Schützenhauses Tratt. (Bild: Hans Oppliger)

FRÜMSEN. Ende März ist der Sturm «Niklas» über die Schweiz gefegt und hat zahlreiche Schäden verursacht. Im «Nussdorf» Frümsen hat er etwa sieben ältere Nussbäume entwurzelt.

Sollen ersetzt werden

Die Bäume standen auf der hinteren Maialp oberhalb des Schützenhauses Tratt, wo eine Nussbaum-Allee die Strasse säumt, und unterhalb der Talstation der Staubernbahn. «Diese Bäume waren etwa 40- bis 50jährig. Das entspricht eigentlich erst etwa der Hälfte der Lebenszeit eines Nussbaums», erklärt Hans Oppliger, Präsident des Vereins Nussdorf Frümsen.

Die zerstörten Bäume gehörten der Ortsgemeinde Frümsen und sollen gemäss Präsident Thomas Tinner in Zusammenarbeit mit dem Verein Nussdorf Frümsen wieder mit jungen Bäumen ersetzt werden.

Sortensammlung nicht betroffen

Vor vier Jahren hat der Verein Nussdorf Frümsen angefangen, rund um das Dorf den Walnuss-Sortengarten mit den ursprünglichen Sorten von Schweizer Herkunft anzulegen. Mittlerweile besteht diese Sammlung – die von nationaler Bedeutung ist – aus 161 Bäumen von 79 verschiedenen Sorten. Glücklicherweise ist diese laut Oppliger aber nicht von «Niklas» betroffen. «Diese Bäume sind erst wenige Jahre alt und haben noch eine deutlich kleinere Angriffsfläche», erklärt er. Ausserdem habe man sie bereits bei der Pflanzung durch Aufbinden fachgerecht geschützt. (ch)

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