Nicht jedes Feuerwerk darf eingeführt werden

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Feuerwerkskörper, die in der Schweiz nicht erlaubt sind, werden an der Grenze beschlagnahmt. (Symbolbild: Grenzwachtkorps)

Feuerwerkskörper, die in der Schweiz nicht erlaubt sind, werden an der Grenze beschlagnahmt. (Symbolbild: Grenzwachtkorps)

Region In den Tagen vor dem 1. August stellt das Grenzwachtkorps jeweils fest, dass Feuerwerk zahlreich eingeführt wird. Dabei gilt es, die geltenden Einfuhrbestimmungen zu beachten, schreibt das Grenzwachtkorps in einer Medienmitteilung. Widerhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz werden angezeigt.

Wer pyrotechnische Gegenstände und Feuerwerkskörper importieren möchte, benötigt grundsätzlich eine Einfuhrbe­willigung von der Zentralstelle Sprengstoff und Pyrotechnik des Bundesamtes für Polizei (Fedpol). Im Reisenden- und Grenzverkehr dürfen jedoch pro Person pyrotechnische Gegenstände zu Vergnügungszwecken bis zu einem Gesamtgewicht von 2,5 Kilogramm brutto ohne Bewilligung eingeführt werden. Allerdings gibt es verbotene Feuerwerkskörper. Feuerwerk, welches auf dem Boden explodiert, ist zur Einfuhr grundsätzlich nicht zugelassen. Das heisst alle Knallkörper, welche nicht vor deren Explosion durch eine Antrieb- oder Ausstossladung über eine definierte Strecke vertikal wegbefördert werden. Weiter zur Einfuhr verboten sind sogenannte «Lady-Crackers», die länger als 22 Millimeter (7/8 Zoll) sind und/oder einen Durchmesser grösser als 3 Millimeter (1/8 Zoll) aufweisen, sowie «Knallteufel» mit einem Satzgewicht über 2,5 Milligramm.

Beschlagnahme und Anzeige möglich

Werden bei der Einfuhr verbotene Feuerwerkskörper festgestellt oder fehlt eine Einfuhrbewilligung, werden die Gegenstände beschlagnahmt. Eine Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz wird bei der örtlich zuständigen Staatsanwaltschaft zur ­Anzeige gebracht, schreibt das Grenzwachtkorps weiter. (pd)