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Neun Gründer – neun Ideen

Was macht ein junges Start-up eigentlich erfolgreich? Neun Gründer haben am Liechtensteiner Investitionsmarkt ihre Geschäftsidee vorgestellt. Nicht jede begeisterte das Publikum.
Dorothea Wurmbrand Stuppach
Fast wie im TV bei «Höhle der Löwen»: Michael Junker von der Firma Fripo AG stellt sein Start-up-Projekt vor. (Bild: Daniel Schwendener)

Fast wie im TV bei «Höhle der Löwen»: Michael Junker von der Firma Fripo AG stellt sein Start-up-Projekt vor. (Bild: Daniel Schwendener)

Was macht eine Geschäftsidee eigentlich erfolgreich und welche Fehler können Start-ups machen? «Viele Start-ups wollen zu schnell Geld und gehen zu schnell grosse Probleme an, während sie ihr Produkt nicht richtig testen», erklärte etwa der Google- und Start-up-Coach Philipp Pries gestern am Liechtensteiner Investitionsmarkt (LIM).

Das Ziel des Events: Gründer aus dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz mit grossen Geschäftsideen stellten ihr Produkt oder ihre Dienstleistung Investoren vor, um mit frischem Kapital die nächsten Schritte in den Markt machen zu können.

Start-ups kämpfen um Investment

Der Gründer von Fripo beispielsweise würde gerne 1500 Pommes-frites-Automaten produzieren. Bislang gibt es zwar nur einen Prototypen. 2,5 Millionen Franken wurden aber bereits in das Projekt investiert. Seinen Automaten hat sich der Gründer dabei patentieren lassen.

Fripo war nicht die einzige Idee am LIM, bei der Unternehmer mit Essen aus dem Automaten auf Investorenfang gingen: Das Start-up Arrola liefert mit seinen Automaten frische Pasta in nur 90 Sekunden. Ein weiterer Gründer am LIM: Adaptricity will Stromsysteme intelligent machen – mit dem Ziel, durch eine Planungs- und Optimierungssoftware die Stromgewinnung und -verteilung für Netzbetreiber zu erleichtern. «Wir sind der Meinung, dass eine tief gehende Anpassung unserer Planungs- und Betriebsweise für unsere Stromnetze notwendig ist, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Wir müssen das Stromnetz intelligent und anpassungsfähig machen», ist Stephan Koch, der CEO des noch jungen Unternehmens, überzeugt.

Andere Gründer hingegen sind schon länger daran, am Markt Fuss zu fassen: Senozon ist so ein Unternehmen. Es entwickelt bereits seit sechs Jahren. Senozon verfügt als Technologieleader über wissenschaftlich fundierte Simulationsmodelle, um das Mobilitätsverhalten sichtbar zu machen. Mit Hilfe modernster Modellierungstechniken kann die Firma beispielsweise sehr detaillierte Angaben zu Passantenfrequenzen und Kundenpotenzialen einzelner Standorte liefern oder flächendeckende White-Spot-Analysen durchführen, um für eine Zielgruppe optimale Standorte zu ermitteln.

Menukarte mit Bestellfunktion

Andere Gründer stellten zudem ihre Elektro-Menukarte mit Bestellfunktion vor. Sie erhoffen sich vor allem Abnehmer in der Systemgastronomie, da ihre Idee das Servicepersonal beim Bestellen ersetzt. Ebenfalls um einen Investor kämpften die Gründer des Unternehmens Investory, einer Plattform für Investoren und Unternehmen. Das Start-up Dizmo stellte sein neuartiges Interface für Smart-Displays vor – und Photocore präsentierte ein innovatives Softwaretool für 3D-Messapplikationen.

Nicht jede Idee stiess aber am Investitionsmarkt auf Begeisterung im Publikum, das aus mehr als 250 interessierten Teilnehmenden bestand.

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