Neuer Reformversuch für AHV

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Grabs Vorgängig des Podiums erläuterte Laura Bucher, worum es in dieser Abstimmung geht. Gründe für einen neuerlichen Reformversuch der im Jahr 1948 eingeführten AHV seien wirtschaftliche, demografische und gesellschaftliche Herausforderungen.

«Die AHV braucht mehr Geld, ohne Gegenmassnahmen steigt das Defizit», so Bucher. Vorgesehen bei der AHV ist das Rentenalter 65 für Frauen. Als Ausgleichsmassnahmen: für Neurentnerinnen und -rentner 70 Franken mehr AHV pro Monat, für Ehepaare 155 statt 150 Prozent der Einzelrente. Bei der 2. Säule (BVG) soll der Umwandlungssatz von 6,8 auf 6 Prozent gesenkt werden. Finanziert werden soll das folgendermassen: 0,3 Prozent der MwSt, die 2017 noch der IV zufliessen, gehen ab 2018 an die AHV. Ab 2021 wird die MwSt erhöht, beim Normalsatz um 0,3 auf 8,3 Prozent, bei den Sondersätzen proportional dazu. Und ab 2021 werden die AHV-Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber um je 0,15 auf je 4,35 Prozent erhöht. (nr)