Neuer Prozess für Schmidheiny?

ROM. Ungeachtet des Freispruchs wegen Verjährung für Stephan Schmidheiny im italienischen Asbest-Prozess droht dem Schweizer Unternehmer und früheren Eternit-Chef eine neue Anklage. Federführend ist erneut der Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello.

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ROM. Ungeachtet des Freispruchs wegen Verjährung für Stephan Schmidheiny im italienischen Asbest-Prozess droht dem Schweizer Unternehmer und früheren Eternit-Chef eine neue Anklage. Federführend ist erneut der Turiner Staatsanwalt Raffaele Guariniello. Die Turiner Richter hatten Schmidheiny wegen Verursachung eines Umweltdesasters zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, doch der Römer Kassationshof hob den Schuldspruch wegen Verjährung auf. Nun versucht es Raffaele Guariniello mit anderen Mitteln. Offensichtlich will er im Zusammenhang mit 213 asbestbedingten Todesfällen Stephan Schmidheiny der «fortgesetzten vorsätzlichen Tötung» anklagen. (red.) • WIRTSCHAFT 27