Neuer Glanz im Schützenhaus Ils

Das Schützenhaus Ils in Grabs hat eine neue Sius-Trefferanzeige erhalten. Eine Anlage, die viele Vorteile und Annehmlichkeiten mit sich bringt und allen Schützen, egal wie ambitioniert, Freude bereitet.

Robert Kucera
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Wer es sehen will, kann nun auf dem Monitor die Position seines letzten Schusses genau betrachten. (Bild: Robert Kucera)

Wer es sehen will, kann nun auf dem Monitor die Position seines letzten Schusses genau betrachten. (Bild: Robert Kucera)

SCHIESSEN. Im 300-Meter-Stand des Schützenhauses Ils in Grabs hat ein neues Zeitalter begonnen. Die neue Sius-Trefferanzeige ist installiert und hat am Feldschiessen vom letzten Wochenende seinen Härtetest erfolgreich hinter sich gefragt. Das Echo ist durchwegs positiv.

Der Schütze wird selbständiger

Auf dem Monitor der neuen Trefferanzeige sieht man sogleich, wo genau der letzte Schuss gegangen ist. Rasch kann die Analyse des ambitionierten Sportschützen und eine allfällige Korrektur getätigt werden – eine Anlage, die begeistert. «Es ist für alle interessanter und attraktiver geworden», sagt der Aktuar des Schützenvereins Grabs, Hans Stricker.

Der Standard, den man von auswärtigen Anlässen her kennt, wird nun auch im heimischen Schützenstand angeboten. Was nicht unwesentlich ist, um Jungschützen an diese Sportart zu binden. Der Verein will schliesslich das bestmögliche Umfeld bieten. Die neue Sius-Trefferanzeige, eine Occasion vom Eidgenössischen Schützenfest 2015 in Raron, ist ein nicht unwesentliches Puzzleteil.

Für den Schützen ändert nun einiges. Die neue Anlage macht ihn unabhängiger, er kann mit Hilfe von Barcodes das gewünschte Programm wählen, der Computer leistet die ganze Arbeit. «Eine klare Verbesserung», freut sich Stricker.

Klarer Auftrag ist gewährleistet

Die Modernisierung der Anlage im Schützenhaus Ils dient aber nicht ausschliesslich dem Leistungssport. Schliesslich darf man nicht vergessen, dass eine Gemeinde die Schiessgelegenheit fürs Obligatorische zu gewährleisten hat. Die 25 Jahre alte Trefferanzeige hat, wie Stricker betont, ausgedient. «Es gibt keine Ersatzteile mehr», nennt er die Problematik. Sie ist in die Jahre gekommen und gehörte einfach ausgetauscht. Nun ist gewährleistet, dass in Grabs weiter geschossen werden kann – egal, auf welcher Leistungsstufe.

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