Neue Tafeln mahnen zur Vorsicht

Seit kurzem gibt es 16 neue Tafeln an Seveler Quartierstrassen. Sie animieren die Autofahrer, «freiwillig 30 km/h» zu fahren, aus Rücksicht gegenüber Schulkindern. Oberstufenschüler haben sie gestaltet.

Heini Schwendener
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Zwei der vier neuen Motive «Freiwillig 30 km/h». Seveler Schülerinnen und Schüler haben sie gestaltet. (Bilder: Heini Schwendener)

Zwei der vier neuen Motive «Freiwillig 30 km/h». Seveler Schülerinnen und Schüler haben sie gestaltet. (Bilder: Heini Schwendener)

SEVELEN. Eine Sek- und eine Realklasse der Lehrerinnen Nadja Schwendener und Christina Eberle haben auf Anregung der Gemeinde mitgeholfen, dass die alten, zum Teil kaputten und ausgebleichten «freiwillig 30 km/h»-Tafeln ersetzt werden konnten. Viele tolle Motive sind im Rahmen des Fachs Bildnerisches Gestalten entstanden. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei ihre Kreativität und ihr technisches Können unter Beweis gestellt. «Leider konnten nicht alle in Produktion gehen», bedauert der Leiter der Seveler Bauverwaltung, Michael Ackermann. Dies hat seine Gründe: Die Tafeln müssen einfach, klar und auf einen Blick erfasst werden können, damit sie auch Wirkung zeigen. Dazu waren einige Motive zu filigran oder typographisch ungeeignet.

Vier Motive haben es aber geschafft. Aus ihnen wurden 16 Tafeln produziert. Das Werkhofteam hat die Aluminiumplatten kürzlich montiert. Die Stellen, an denen die 16 Plakate aufgehängt wurden, sind gezielt ausgewählt – bisher gab es nur 12 solcher Hinweistafeln. Alle befinden sich in der Nähe von Schulhäusern oder entlang klassischer Schulwege. Rechtsverbindlich sind die «freiwillig 30 km/h»-Tafeln nicht, sie ermahnen die Automobilisten lediglich, freiwillig das Tempo zu reduzieren – zum Schutz der Schulkinder.

Die Produktionskosten für die Tafeln hat die Politische Gemeinde Sevelen übernommen. Und für die Schulklassen, die so kreativ mitgeholfen haben, gab es von der Gemeinde einen Zustupf in die Klassenkasse.

Legende (Bild:)

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