Neue «Ochsen»-Überbauung soll bis Ende 2016 bezogen werden

GRABS. Am Mittwochnachmittag haben, von aussen sichtbar, die Rückbauarbeiten der alten «Ochsen»-Überbauung im Grabser Zentrum begonnen. Die Abbrucharbeiten der Firma Käppeli AG erfahren wegen der Zentrumslage sicher viel Interesse.

Thomas Schwizer
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In den nächsten drei bis fünf Wochen wird die Überbauung «Ochsen» von der Bergseite her Schritt für Schritt abgebrochen. Die Absperrungen dafür sind bereits installiert. (Bild: Thomas Schwizer)

In den nächsten drei bis fünf Wochen wird die Überbauung «Ochsen» von der Bergseite her Schritt für Schritt abgebrochen. Die Absperrungen dafür sind bereits installiert. (Bild: Thomas Schwizer)

GRABS. Am Mittwochnachmittag haben, von aussen sichtbar, die Rückbauarbeiten der alten «Ochsen»-Überbauung im Grabser Zentrum begonnen. Die Abbrucharbeiten der Firma Käppeli AG erfahren wegen der Zentrumslage sicher viel Interesse. Im Innern seien die ersten Rückbauarbeiten bereits in den letzten 14 Tagen erfolgt, sagt Bauherr Jakob Wyss, Inhaber der Zürcher Immobiliengesellschaft Thalfeld AG.

Ist dieser Auftrag abgeschlossen, soll umgehend mit dem Neubau der Überbauung begonnen werden. Sie soll laut Angaben von Wyss bereits gegen Ende des kommenden Jahres bezugsbereit sein.

Schadstoffscreening ist erfolgt

Gegenüber dem Zeitplan, den Wyss im April gegenüber dem W&O genannt hat, entspricht dies einer Verzögerung von knapp drei Monaten. Diese begründet der Bauherr mit dem Schadstoffscreening/der Schadstoffsanierung, die gesetzlich vorgeschrieben sei und in diesen Tagen abgeschlossen wurde.

Ursi Dietsche von der Bauverwaltung Grabs bestätigt, dass dieses Screening vorgeschrieben wurde, weil sich die «Ochsen»-Überbauung wegen einer hier früher betriebenen chemischen Reinigung im Kataster belasteter Standorte befindet. Eine Porenluftuntersuchung sei vom Amt für Umwelt ausgewertet worden. Generell habe sich gezeigt, dass die Altlasten recht harmlos sind, aber bei der Entsorgung speziell zu beachten sind.

Nachlieferungen abgewartet

Als der Grabser Gemeinderat am 13. April die neue Überbauung bewilligte, übte Jakob Wyss Kritik an der «zu langen Verfahrensdauer». Nach der Vorprüfung des eingereichten Baugesuchs verlangten der Kanton und die Grabser Bauverwaltung laut Ursi Dietsche Nachbesserungen – vor allem baupolizeilicher, ästhetischer und materieller Art. Hinzu kamen Einsprachen von Anwohnern. Die Bewilligung sei verzögert worden, bis die Bauherrschaft die verlangten Unterlagen nachlieferte.

Jakob Wyss freut sich, dass es endlich losgehen kann. Er ist davon überzeugt, dass die neue Überbauung ein Renditeobjekt mit Potenzial sein wird. Moderne Wohnungen mit erschwinglichen Preisen seien gut für Grabs und die Region Werdenberg.