Neue Effekte vorbereitet

Zum dritten Mal zeichnet Armin Lukasser verantwortlich für das Feuerwerk am Liechtensteiner Staatsfeiertag vom 15. August. Er will die Latte noch höher als in den Vorjahren legen.

Desirée Vogt
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In das Feuerwerk am Staatsfeiertag wird auch dieses Jahr viel Zeit und Detailarbeit investiert. (Bild: Archiv)

In das Feuerwerk am Staatsfeiertag wird auch dieses Jahr viel Zeit und Detailarbeit investiert. (Bild: Archiv)

VADUZ. Erwartungen dürfen nie erfüllt werden – sie müssen immer übertroffen werden. Nach diesem Motto designt und produziert Armin Lukasser von Design Fireworks seit Jahren erfolgreich Feuerwerke.

Obwohl der Feuerwerks-Vizeweltmeister schon Unglaubliches für verschiedenste Anlässe gezaubert hat, stellt der Staatsfeiertag in Liechtenstein für ihn doch eine besondere Herausforderung dar. Entsprechend intensiv und detailliert erfolgte die Planung für das grosse Spektakel bereits in den Vorjahren.

«Mit viel Phantasie und vor allem Handarbeit haben wir Effekte geschaffen und verarbeitet, um uns in die Herzen der Liechtensteiner und von Gästen aus aller Welt zu schiessen», sagt Armin Lukasser. Dass es offenbar gelungen ist, beweist die Tatsache, dass der Organisator, Liechtenstein Marketing, ihn zum dritten Mal in Folge engagiert hat.

Kein Musikfeuerwerk

Ein musikalisch untermaltes Feuerwerk wie am «Fürstenfest» im Jahr 2013 wird es zwar nicht mehr geben. Denn es hat sich gezeigt: Aus beschallungs-physikalischen Gründen in den eher engen Strassen von Vaduz und aufgrund der Verteilung der Leute ausserhalb des Geländes und bis zum Rhein ist es schwierig, eine ausreichende und zufriedenstellende Beschallung einzurichten.

Hoher Qualitätsanspruch

«Der Qualitätsanspruch in Liechtenstein ist hoch und darf auch bei der Beschallung nicht enden», so Lukasser. Sprich: Alles soll perfekt sein. Dennoch will er ein Musikfeuerwerk in Liechtenstein nicht gänzlich ausschliessen. Ganz nach dem Motto: Sag niemals nie. Denn so ganz habe sich der Gedanke weder aus seinem noch aus dem Kopf der Organisatoren verabschiedet. Auch wenn Lukasser selbst Musikfeuerwerke liebt, bedeutet dies nicht, dass er weniger Liebe und Leidenschaft in die Komposition eines Feuerwerks ohne musikalische Begleitung legt. Ein gutes Feuerwerk ist für ihn wie ein gutes Essen – es muss durch den Bauch gehen. Und so verspricht er auch für dieses Jahr ein Spektakel der besonderen Art. Er will die Latte noch ein Stück höher legen. «Neue Effekte, von «Octopus» bis «Jellyfish», werden den Himmel über Vaduz zum Leuchten bringen.» Sofern das Feuerwerk überhaupt stattfinden kann (siehe Zweittext).

Armin Lukasser Art Director Design Fireworks (Bild: pd)

Armin Lukasser Art Director Design Fireworks (Bild: pd)