Neue Biberspuren entdeckt

In Salez, etwas unterhalb des Bahnhofs am Weierbächli, haben Biber ihre Spuren hinterlassen. Wildhüter Silvan Eugster vermutet, dass hier ein Jungbiber ein eigenes Revier sucht und möglicherweise gefunden hat.

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Frische Nagespuren eines Bibers am Weierbächli unterhalb des Bahnhofs Salez-Sennwald, vermutlich von einem Jungtier. (Bild: Pascal Hardegger)

Frische Nagespuren eines Bibers am Weierbächli unterhalb des Bahnhofs Salez-Sennwald, vermutlich von einem Jungtier. (Bild: Pascal Hardegger)

SALEZ. Wahrscheinlich in der Nacht auf Freitag hat sich ein Biber am Weierbächli an einem kleinen Baum zu schaffen gemacht und ihn gefällt. Dies ist aufmerksamen Spaziergängern am Morgen danach gleich aufgefallen.

Ein eigenes Revier

Der zuständige Wildhüter Silvan Eugster hat die Meldung ebenfalls erhalten und vermutet, dass ein im Frühling 2014 geborener Biber aus der Umgebung nun ein eigenes Revier sucht. «Mit etwa einem Jahr müssen die Jungtiere den Bau der Eltern verlassen», erklärt Eugster, «und sind dann auf sich alleine gestellt.»

Mehrere Biber in Umgebung

In der näheren Umgebung von Salez leben an mehreren Gewässern Biber, beispielsweise in Haag und zwischen Sennwald und Lienz (der W&O berichtete am 7. Mai).

Das Weierbächli in Salez ist ein sehr kleines Gewässer. Doch der Biber sei flexibel und ein grosser Baumeister, sagt Silvan Eugster. Er richte sich seinen Lebensraum so ein, wie er ihn braucht. Ob dem Biber der Lebensraum in Salez passe, werde sich zeigen. Solange er keine grossen Probleme verursache, werde jedenfalls nichts gegen ihn unternommen, sagt der Wildhüter. (ch)