Neue Bestzeit im Bergrennen

RAD. Am Wochenende stand für den Buchser Nico Tambarikas, der während der Saison meist auf Mountainbike-Strecken anzutreffen ist, das Strassenrennen von Chur nach Arosa auf dem Programm. Die 30 Kilometer lange Strecke weist 1200 Höhenmeter auf.

Merken
Drucken
Teilen

RAD. Am Wochenende stand für den Buchser Nico Tambarikas, der während der Saison meist auf Mountainbike-Strecken anzutreffen ist, das Strassenrennen von Chur nach Arosa auf dem Programm. Die 30 Kilometer lange Strecke weist 1200 Höhenmeter auf. Am Start waren sehr viele Teilnehmer, darunter einige bekannte Namen des Radsports.

Beim ersten steilen Anstieg direkt nach dem Start bildete sich bereits eine Spitzengruppe. Tambarikas fuhr zunächst alleine hinter der Spitze her. «Doch ich merkte, dass ich allein viel zu viel Kraft brauche, um die Lücke nach vorne zu schliessen, und mich dann die Verfolger wahrscheinlich einholen werden. So nahm ich etwas an Tempo raus, um Kraft zu sparen und die Verfolgergruppe auf mich aufschliessen zu lassen.» Somit konnte er dann das ganze Rennen in der circa 15 Fahrer grossen Verfolgergruppe fahren, mit welcher er ein schnelles Tempo hinlegte, und vom Windschatten profitieren, da alle zusammenarbeiteten.

Am letzten, vier Kilometer langen Aufstieg erhöhte der Werdenberger dann das Tempo und sprengte die Gruppe. Nur noch drei weitere Fahrer hielten mit. Vor dem Ziel begannen dann die taktischen Spielereien. Im Zielsprint unterlag Tambarikas schliesslich dem ehemaligen Schweizer Meister auf der Strasse, Martin Kohler. Das Bergrennen beendete Nico Tambarikas in einer Zeit von 1:10:60 auf Rang 21. In der Amateur-Kategorie bedeutete die Leistung des Buchsers Platz sechs. «Somit konnte ich meine persönliche Bestzeit des letzten Jahres von einer Stunde und zwölf Minuten um zwei Minuten verbessern», freut sich Tambarikas. Gewonnen wurde das Rennen vom BMC-Profi Kilian Frankiny. (pd)