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Nationalbank verhält sich vor Brexit ruhig

BERN. Man kann es «auf Zeit spielen» nennen oder geschicktes Abwarten im Vorfeld der Brexit-Abstimmung in Grossbritannien: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt den Negativzins für Sichteinlagen bei der Nationalbank auf –0,75 Prozent.

BERN. Man kann es «auf Zeit spielen» nennen oder geschicktes Abwarten im Vorfeld der Brexit-Abstimmung in Grossbritannien: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt den Negativzins für Sichteinlagen bei der Nationalbank auf –0,75 Prozent. Auch das Zielband für den Dreimonats-Libor ruht weiterhin auf dem Niveau von –1,25 Prozent bis –0,25 Prozent. Dieses Beibehalten der bisherigen Geldpolitik war in Finanzkreisen erwartet worden, wie die Nachrichtenagentur SDA festhält. Alles andere wäre «einer Sensation» gleichgekommen, verlautete in Bankenkreisen.

Ausharren kann die SNB auch, weil wichtige ausländische Zentralbanken dasselbe tun – und somit aus dieser Richtung kein Druck für eine Reaktion kommt. Am Mittwoch hatten die amerikanische Notenbank und gestern Japans Zentralbank klargemacht, ihrer bisherigen Politik treu zu bleiben. Anfang Monat liess bereits Europas EZB den Leitzins unangetastet. Dennoch ist nicht alles so ruhig, wie es von aussen erscheinen mag. Die SNB liess durchblicken, dass sie bei Bedarf entschlossen handeln wird. Dies, falls sich das britische Volk nächste Woche entscheiden sollte, aus der EU auszutreten, und der Franken darauf in der Folge unter Aufwertungsdruck geriete. (tf) ? WIRTSCHAFT 24

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