Nadya will an den Eurovision Song Contest in der Ukraine – der Heimat ihrer Mutter

Hanspeter Thurnherr
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Grabs Am kommenden Sonntag, 5. Februar, entscheidet sich, welche von sechs Finalistinnen an der Entscheidungsshow des Schweizer Fernsehens im Mai dieses Jahres nach Kiew reisen darf.

In der ukrainischen Hauptstatt findet der 62. Eurovision Song Contest (ESC) statt. Unter den sechs Anwärterinnen auf die Schweizer Teilnahme am ESC ist auch die Grabserin Nadia Maria Endrizzi – unter ihrem Künstlernamen Nadya – dabei. Eine 19-köpfige Jury hat nach einem ersten Voting und dem Livecheck, in dem die Interpreten ihre Livekompetenz, die gesangliche Qualität und Bühnenpräsenz unter Beweis gestellt haben, Nadya als eine der sechs Finalistinnen auserkoren.

Mutter stammt aus der Ukraine

Nadia Maria Endrizzi hat sich vor einem Jahr schweizweit bereits einen Namen gemacht als Finalistin bei «Die grössten Schweizer Talente» (der W&O berichtete). Nun möchte sie so gerne in der Ukraine dabei sein, in der ursprünglichen Heimat ihrer Mutter Oksana Endrizzi, geborene Tourtchinova.

Am Sonntag wird Sven Epiney die Liveshow aus dem Fernsehstudio 1 in Zürich auf SRF zwei moderieren. Die Fernsehzuschauer entscheiden mittels Televoting, wer letztlich die Schweiz in der Ukraine vertritt.

Nadya singt «The Fire in the Sky»

Nadya wird am Sonntagabend als erste der sechs Kandidatinnen auftreten. Sie wird das Lied «The Fire in the Sky» singen, das von ihrem Produzenten Ricardo Sanz geschrieben wurde. Der in Luzern lebende gebürtige Spanier ist vergangenes Jahr als Mitglied von «Schluneggers Heimweh» bekannt geworden und versuchte sich selber 2014 in der ESC-Ausscheidung mit der Gruppe 3 For All zu qualifizieren.

Hanspeter Thurnherr

ESC 2017 – Entscheidungsshow: Sonntagabend, 5. Februar, 20.10 Uhr, SRF zwei. Das Fernsehpublikum ist zum Televoting eingeladen.